Mo, 28. Mai 2018

ORF wird 60

14.04.2015 16:52

Von analog bis digital: Stets ein wenig schärfer

Es waren ruckelige Schwarz-Weiß-Bilder, die vor 60 Jahren in einigen wenigen heimischen Haushalten zu sehen waren. 1955 strahlte der Österreichische Rundfunk nämlich erstmals ein mehrstündiges Programm aus. Seitdem wurden nicht nur die TV-Geräte größer und schmaler, sondern auch der Inhalt wird längst in Farbe ausgestrahlt. Die nächste Umstellung bringt nun HD ...

Als das Fernsehen im April 1955 erste Versuchssendungen ausstrahlte und am 1. August 1955 mit seinem regelmäßigen Programm begann, wurden die Aufnahmen noch in einem Klassenzimmer gedreht. Besonders beliebt waren dabei Sendungen wie der "Aktuelle Sport" mit Edi Finger oder das immer noch gesendete Nachrichtenjournal "Zeit im Bild". Bis zum 1. Jänner 1957 bot die Flimmerkiste jedoch lediglich an drei Abenden und nur am Sonntag auch am Nachmittag Unterhaltung für die Österreicher an. Heutzutage eigentlich unvorstellbar.

Neues TV-Zeitalter bricht an

Nach der Umstellung auf Farbfernsehen im Jahr 1972 wurden 1991 dann schließlich die beiden Sendekanäle FS1 und FS2 in ORFeins und ORF 2 umbenannt. Das Fernsehen hat sich in all den Jahren grundlegend verändert. Und nun folgt in wenigen Wochen der nächste Schritt in die Zukunft: Ab dem 5. Mai kann jeder Haushalt in Tirol über eine Zimmerantenne die Programme in HD sehen. "Für mich ist diese Umstellung vergleichbar mit jener von Schwarz-Weiß auf Farbfernsehen", erklärte ORF-Landesdirektor Helmut Krieghofer kürzlich bei der Präsentation von "simpliTV" – wohl ein wahrer Startschuss in ein neues TV-Zeitalter.

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