Sa, 16. Dezember 2017

Bislang 16 Opfer

23.02.2015 12:54

Saisonbilanz: Weniger Tote auf Österreichs Pisten

Weniger Tote und ein Rückgang bei Unfällen mit Fremdverschulden: So lautet die bisherige Saisonbilanz auf Österreichs Pisten. Bis zum 22. Februar zählte die Alpinpolizei 16 Tote bei Skiunfällen (Vergleichszeitraum 2013/14: 29). Die Zahl der Unglücke ging gegenüber der Vorsaison von 2.389 auf 1.882 zurück. Dem gegenüber blieben jedoch die Unfälle mit Fahrerflucht "auf relativ hohem Niveau", hieß es.

Die Alpinpolizei erhebt für die Statistik Unfälle im organisierten Skiraum, dazu gehören der Pistenbereich und die vor alpinen Gefahren gesicherten Skirouten. Erfasst werden Kollisionsunfälle, sonstige Unfälle mit Verdacht auf Fremdverschulden, Lawinenunfälle sowie alle tödlichen Ereignisse und Unfälle im Zusammenhang mit Beförderungsanlagen.

Unfälle wesentlich zurückgegangen
Wesentlich zurückgegangen ist die Anzahl der Unfälle: Lag der Wert seit 2009/10 (2.490) immer merklich über 2.000, wurden bisher 1.882 Ereignisse von den Alpinpolizisten erhoben. Auch die Zahl der in Pistenunfälle involvierten Wintersportler ist über die Jahre zurückgegangen: 2009/10 gab es im Vergleichszeitraum noch 4.440 Skiunfallbeteiligte, im laufenden Winter 3.323.

Fahrerfluchtquote stagniert auf "relativ hohem Niveau"
Die Fahrerfluchtquote bei Kollisionsunfällen auf der Skipiste stagniert seit Jahren laut Alpinpolizei auf "relativ hohem Niveau" und werde sich im heurigen Winter wieder bei etwa 20 Prozent einpendeln. Oftmals fehlten bei derartigen Unfällen die Ermittlungsansätze, weil keine bzw. nur ungenaue Personenbeschreibungen vorliegen würden, hieß es. In der Wintersaison begingen bisher bei 426 Unfällen beteiligte Wintersportler Fahrerflucht.

Die Unfallzahl bei Skitouren ist mit 167 registrierten Vorfällen gegenüber dem Vorjahr annähernd gleich geblieben. Und das, obwohl Tourengehen im Trend liege. Es gebe aber keine gesicherten Zahlen darüber, wie hoch die Zahl der Tourengeher tatsächlich ist. Die Verkaufszahlen bei Skitourenausrüstungen würden aber auf einen beträchtlichen Anstieg schließen lassen.

Zahl der Lawinenopfer gestiegen
Die Zahl der bekannt gewordenen Lawinenunfälle in Österreich liegt in der heurigen Saison bei 91 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (2013/14 mit Stichtag 22. Februar: 67). Mit 21 Todesopfern sind zudem mehr als doppelt so viele Menschen durch eine Lawine ums Leben gekommen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (neun Tote). Im langjährigen Schnitt liege die Zahl der Lawinentoten pro Saison bei 25.

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