Mo, 20. November 2017

„Es war schrecklich“

07.02.2015 17:00

Hund „Luna“ nach fünf Tagen aus Felswand gerettet

Arme, tapfere "Luna"! Bei Eis und Schnee harrte die Hündin fünf Tage und vier Nächte in einer Felswand in Vorarlberg aus. Der Vierbeiner war bei einer Bergtour mit seinem Herrl auf den sogenannten Schönen Mann bei Hohenems abgestürzt. Danach war das Tier in einer Felswand gefangen, konnte weder vor noch zurück. Wegen der Lawinengefahr konnten Bergretter den Vierbeiner lange nicht bergen.

"Es war schrecklich. Ich hab' meine Luna da unten verzweifelt bellen gehört und konnte doch nicht runter, um ihr zu helfen", schildert Christian Schmuck. Wie schon mehrmals zuvor war er mit seiner treuen Hündin durch Eis und Schnee auf den Hausberg der Hohenemser gestapft. Plötzlich lief die Labradorhündin einige Schritte voraus - und war verschwunden.

Lawinengefahr verhinderte ersten Rettungsversuch
Wie sich später herausstellte, war der aufgeweckte Vierbeiner eine Felswand hinuntergepurzelt. Ein erster Bergeversuch durch einen Rettungstrupp unter Leitung von Andreas Amman scheiterte an der Lawinengefahr im felsigen Gelände.

Erst als ein Hubschrauber die vermisste Hündin genau ortete, wagten sich die Helfer in die Tiefe. "Dazu musste sich einer unserer Leute 60 Meter abseilen", berichtet Amann. Mit vereinten Kräften - eine Tierärztin setzte eine Beruhigungsspritze - konnte Luna dann endlich in Sicherheit gebracht werden.

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