Mo, 20. November 2017

Vierschanzentournee

26.12.2014 12:56

Fannemel, Freund & Co. wollen ÖSV-Adler „rupfen“

Seit der Saison 2007/08 ist der Sieger der Vierschanzentournee immer aus dem Lager des ÖSV gekommen – dem Finnen Janne Ahonen sind Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler, Thomas Morgenstern, Gregor Schlierenzauer (zwei Mal) und Thomas Diethart am obersten Stockerlplatz des Traditionsbewerbs nachgefolgt. Diese beispiellose Siegesserie soll heuer allerdings gebrochen werden, wenn es nach der ausländischen Konkurrenz geht – speziell die Deutschen und die Norweger haben Lunte gerochen.

Denn einige der schärfsten Tournee-Rivalen der Österreicher kommen aus den Skisprung-Lagern dieser Nationen. Die Co-Gastgeber warten seit dem Triumphzug von Sven Hannawald 2001/02 auf einen Sieg bei der Vierschanzen-Veranstaltung und die Norweger seit 2006/07, als Anders Jacobsen siegte. Bei der 63. Auflage gelten nun allerdings Severin Freund bzw. Weltcup-Spitzenreiter Anders Fannemel als heißeste Eisen.

Freund: "Ich gehöre zu denen, die gewinnen können"
Skiflugweltmeister Freund gibt sich nach einem Sieg und zwei dritten Plätzen im Weltcup angriffslustig. "Es ist nach Plan gelaufen. Ich gehöre zu denen, die gewinnen können", betonte Freund. Auch sein österreichischer Trainer Werner Schuster ist zuversichtlich. "Er kann um den Sieg mitspringen." Aus seiner Mannschaft sollte man auch den zuletzt in Engelberg sehr starken Richard Freitag (1. und 5.) auf der Rechnung haben.

Norwegen-Coach baut auf Fannemel
Die Norweger sind ebenfalls guter Dinge, die schon sechs Jahre anhaltende ÖSV-Siegesserie beenden zu können. "Das ist das bisher stärkste Team für die Vierschanzentournee unter meiner Leitung. Wir freuen uns sehr auf diese Wettkämpfe, weil wir bisher eine gute Saison hatten", meinte der seit März 2011 amtierende Norsker-Chefcoach Alexander Stöckl. Sein mit Abstand bester Mann war bisher Fannemel. Der 23-Jährige trägt dank eines Sieges und zwei zweiten Rängen am Sonntag beim Auftakt in Oberstdorf das Weltcup-Führungstrikot.

Große Hoffnungen darf Stöckl auch auf Routinier Anders Bardal setzen. Für Überraschungen sollen die jungen Daniel-Andre Tande, Phillip Sjöen und Johann Forfang sorgen. Der formschwache Ex-Tourneesieger Jacobsen rutschte erst im letzten Moment in das Aufgebot. Nicht im Team steht hingegen Tom Hilde, der 2010/11 und 2012/13 jeweils Tournee-Dritter war.

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