Mi, 18. Oktober 2017

Reise ist zu Ende

01.12.2014 20:50

„Hobbit 3“: Starauflauf bei Weltpremiere in London

Das Warten hat nun ein Ende. Am Montag ist das letzte der sechs Mittelerde-Epen des neuseeländischen Regisseurs Peter Jackson mit dem Titel "Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere" in London uraufgeführt worden. Am Leicester Square kam es anlässlich der Weltpremiere zu einem wahren Schaulaufen der Kinostars. Die Fans der Fantasy-Reihe scheuten keine Kosten und Mühe, schlüpften in die gekauften oder selbst gestalteten Gewänder ihrer Helden von Mittelerde und strömten zu Tausenden zum Green Carpet, auch wenn viele von ihnen kein Kinoticket für den Montagabend hatten.

Warner Brothers hatten eigens für die Weltpremiere einen Livestream zum Spektakel eingerichtet. Dieser startete kurz vor Eintreffen der Schauspieler, die unter frenetischem Jubel empfangen wurden. Viele nahmen sich viel Zeit, um Autogramme zu geben und für Schnappschüsse mit den Fans zu posieren.

"Die Reise ist zu Ende": Wehmut bei Schauspielern und Fans
Bei den Kurzinterviews gaben sich die meisten Beteiligten wehmütig ob des Abschlusses der Fantasy-Reihe. "Die Reise ist zu Ende", betonten Orlando Bloom alias Legolas, Ian McKellen alias Gandalf und andere Stars, bevor sie entlang des Green Carpet weiter Richtung Kino marschierten und das Bad in der Menge sichtlich genossen.

Während der Weltpremiere war #OneLastTime der meist verwendete Hashtag auf Twitter. Fans in Österreich müssen sich noch bis 10. Dezember gedulden, dann wird "Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere" auch bei uns anlaufen.

Menschen, Elben und Zwerge kämpfen gegen das Böse
"Wir werden eine monumentale Fantasie in all ihrer Pracht sehen", hatte Shaun Gunner, der Vorsitzende der britischen Tolkien-Gesellschaft, bereits vor der Weltpremiere vorhergesagt. "Es geht um Erlösung, um den Kampf des Guten gegen das Böse." Denn der Vorgänger-Film "Smaugs Einöde" hatte kein erlösendes Ende: Zwar eroberten der Hobbit Bilbo Beutlin (Martin Freeman) und die Zwerge den Einsamen Berg zurück, aber der Drache Smaug (Benedict Cumberbatch) ist geweckt und macht sich auf Richtung Menschenstadt Esgaroth. In "Die Schlacht der fünf Heere" stehen nun Menschen, Elben und Zwerge vor der Wahl, sich zusammenzutun oder unterzugehen im Kampf gegen die bösen Mächte.

Die bereits bekannten Bilder versprechen wieder spektakuläre Spezialeffekte und Heldentaten in bezaubernden Landschaften, aber auch ein wenig Herzschmerz, da die für den Film erfundene Liebesgeschichte zwischen Zwerg Kili und Elbin Tauriel weitergeht.

Produktionskosten und Einnahmen der Superlative
Schon die zuvor von Peter Jackson gedrehte Filmtrilogie "Der Herr der Ringe" gehört zu den erfolgreichsten Produktionen aller Zeiten: Das Produktionsbudget für die drei "Herr der Ringe"-Teile lag bei 280 Millionen US-Dollar. Sie spielten zusammen rund 2,9 Milliarden Dollar ein. Allein der dritte Teil "Die Rückkehr des Königs" trug dazu mit bisher rund 1,12 Milliarden Dollar bei. Im November 2014 belegte er Rang acht auf der Liste der weltweit umsatzstärksten Kinofilme. Der zweite Teil "Die zwei Türme" steht auf Platz 27 mit 921 Millionen Dollar, der erste Teil "Die Gefährten" belegt den 36. Platz (860 Millionen Dollar).

Doppelt so teuer sind die drei "Hobbit"-Filme, für sie werden Produktionskosten von mehr als 560 Millionen Dollar veranschlagt. Teil eins, "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise", kam bisher auf ein Einspielergebnis von einer Milliarde Dollar (Platz 17), Teil zwei "Der Hobbit - Smaugs Einöde" erwirtschaftete 958 Millionen Dollar (Platz 22).

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