Mi, 22. November 2017

War „bewaffnet“

24.10.2014 14:57

Verwirrter in Öffi-Bus löst WEGA-Einsatz aus

Alarmstufe Rot bei der Wiener Polizei Freitag früh: Der Fahrer eines Geldtransporters hat die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem er einen bewaffneten Mann in einem vorbeifahrenden Bus der Linie 35A entdeckt hatte. Die Sondereinheit WEGA rückte aus, der verwirrte Täter wurde mitgenommen.

Dieser Funkspruch der Leitzentrale hatte es für den Fahrer des 35A in sich: Unter seinen Fahrgästen befinde sich ein mit einem Gewehr bewaffneter Mann, die Spezialeinheit der Polizei werde den Bus stürmen.

Geistesgegenwärtig täuschte der Berufschauffeur daraufhin eine Panne vor und hielt das Fahrzeug bei der Station Glanzing an. Sekunden später stürmten bereits WEGA-Beamte in den Bus, durchsuchten ihn - und wurden fündig. Sie nahmen dem offensichtlich verwirrten Fahrgast sein Gewehr ab, an das er sich geklammert hatte.

Kurz darauf folgte die Entwarnung: Bei der vermeintlichen Waffe handelte sich um eine Attrappe. Der Mann wurde abgeführt und für eine Untersuchung zum Amtsarzt gebracht.

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