Mi, 22. November 2017

„Air Force 2“ defekt

16.10.2014 12:51

Panne in Schwechat: Kerry fliegt mit „Linie“ ab

Nach seiner Teilnahme am ersten Tag der Atomgespräche mit dem Iran am Mittwoch ist US-Außenminister John Kerry am Donnerstag aus Wien abgeflogen - allerdings ohne sein Dienstflugzeug. Die "Air Force 2" konnte wegen technischer Probleme nicht starten, berichteten US-Diplomaten am Vormittag. Kerry und seine 40-köpfige Delegation wichen auf einen Linienflug aus.

Es ist heuer bereits das vierte Mal, dass Kerrys Maschine wegen technischer Schwierigkeiten nicht abheben konnte. Der Vielflieger hat seit seinem Amtsantritt im Februar 2013 bereits 911.000 Flugkilometer zurückgelegt und verbrachte mehr als 50 Tage in der Luft.

Kerry ist auf dem besten Weg, den Reiserekord von Vorgängerin Hillary Clinton zu brechen. Diese schaffte in vier Jahren fast eine Million Flugkilometer.

Iranischer Verhandler witzelt auf Twitter
"Es sind also nicht nur unsere Flugzeuge...", kommentierte ein Mitglied der iranischen Delegation bei den Wiener Atomgesprächen die Panne auf Twitter schmunzelnd. Wegen des Ersatzteilmangels aufgrund der internationalen Sanktionen gegen Teheran sind die iranischen Flugzeuge anfällig für technische Gebrechen.

Kerry hatte am Mittwoch mit seinem iranischen Amtskollegen Mohammad Javad Zarif und der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton über eine Lösung im jahrelangen Atomstreit verhandelt. Am Donnerstag gehen die Gespräche zwischen Zarif und Ashton weiter, ein Durchbruch ist allerdings nicht in Sicht (siehe Infobox).

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