Di, 21. November 2017

Vor Polizeikontrolle

12.08.2014 11:29

Fliegender Fahrerwechsel auf A8 bei 100 km/h

Um einer Strafe der Polizei zu entgehen, haben sich zwei Männer aus Bosnien auf der A8 in Oberösterreich zu einem äußerst gefährlichen Unterfangen hinreißen lassen: Der Lenker eines Busses - in diesem befanden sich zum Zeitpunkt des Geschehens 29 Fahrgäste - tauschte bei voller Fahrt mit seinem Beifahrer die Plätze. Der Grund: Im Kontrollgerät war nicht das Schaublatt des 59-Jährigen, sondern das seines Begleiters eingelegt gewesen.

Zwei Polizisten hatten am frühen Sonntagvormittag auf der A8 bei Kematen am Innbach Verkehrskontrollen durchgeführt. Als der 59-jährige Buslenker das bemerkte, entschloss er sich bei einer Geschwindigkeit von rund 100 km/h zu dem waghalsigen, fliegenden Fahrerwechsel mitten auf der Autobahn.

Die Beamten hatten das Tauschen der Plätze allerdings bemerkt und kamen dem Duo auf die Schliche. Nachdem die Polizisten den Bus gestoppt hatten, hoben sie wegen der besonders gefährlichen Vorgehensweise beim Fahrerwechsel und wegen zahlreicher Übertretungen der Lenk- und Ruhezeiten eine Sicherheitsleistung ein. Zudem wurde für neun Stunden die Weiterfahrt untersagt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden