Mo, 20. November 2017

Halbherziges Dementi

14.06.2014 17:00

Clooney: Doch Traumhochzeit auf „Downton Abbey“?

Seit George Clooney und seine Verlobte Amal das Schloss aus "Downton Abbey" besuchten, geht das Gerücht um, dass die beiden dort heiraten wollen. Der Bräutigam dementierte – aber nicht sonderlich glaubwürdig.

George, willst du das wirklich alles durchziehen und Tausende deiner Anhänger vor den Kopf stoßen? Seit der Hollywood-Beau und Frauenschwarm Clooney preisgegeben hat, dass er im September dieses Jahres seine bereits offiziell Verlobte Amal Alamuddin heiraten möchte, läuft die Fantasie seiner Fans Amok.

Am wildesten wallten die Spekulationen, als der "Monuments Men"-Schauspieler und die Menschenrechts-Advokatin vor Kurzem den herrschaftlichen Landsitz Highclere Castle im Südwesten Londons besichtigten. Wollen die beiden am Ende dort heiraten, wo Graf und Gräfin Grantham aus der erfolgreichen Fernsehserie "Downton Abbey" residieren? Schon 34 Episoden und vier Staffeln lang fesselt die Adels-Schmonzette Zuschauer in 30 Ländern, darunter Taiwan, Südafrika und Chile.

Clooney ließ halbherzig dementieren
In Großbritannien erreichte sie Einschaltquoten von bis zu 35 Prozent, damit ist sie dort das erfolgreichste Kostümdrama seit 30 Jahren. Der Stoff für Macht- und Intrigenspiele, Eifersüchteleien und das Herz rührende Beziehungskisten scheint nicht auszugehen. Und mittendrinnen George Clooney – eine Hochzeit als Serienepisode, gewissermaßen. Leider nein – oder auch nur vielleicht nein. "Mister Nespresso" ließ dementieren, allerdings so halbherzig, dass wir erst recht nicht wissen, woran wir sind.

Also darf weitergeträumt werden – von knirschendem Kies, blühenden Sträuchern und den beiden Verliebten George und Amal, die vor der trutzigen Neo-Renaissance-Fassade zum Altar schreiten: der Bräutigam 53, gut aussehend, witzig, charmant und wahrlich wohlhabend, die Braut 36, bildhübsch, Oxford-Absolventin, seit 2010 bei der Londoner Anwaltskanzlei Doughty Street Chambers beschäftigt und tätig im Dienst prominenter Klienten wie Ex-UNO-Generalsekretär Kofi Annan oder WikiLeaks-Gründer Julian Assange.

Der Stoff, aus dem Hollywood-Träume sind
Kaum auszumalen, was das Drehbuch für die Zeremonie an dem großen Tag so alles zu bieten hätte: Hunderte Gäste ziehen erst durch den wie mit der Nagelschere gepflegten Schlosspark, ehe sie über das in Eichenholz gefertigte Treppenhaus in die Hall schreiten, wo das Brautpaar einander auf rotsamtenen Renaissance-Goldstühlen das Jawort zuhaucht. Amal wischt sich eine Träne aus ihren dunklen Augen, auch der smarte Bräutigam kämpft mit der Contenance. Im gemauerten offenen Kamin lodert ein Feuer. "Schnitt", ruft der Regisseur.

Touristen, die das Schloss schon heute zu Tausenden besuchen, werden meist auch noch in die Bibliothek geführt, einen gewaltigen Raum mit schimmernder Deckentäfelung, wo 5.650 Bücher säuberlich aufgereiht stehen. Leider sieht die Tour nicht vor, dass Besucher in einer der Chaiselongues Platz nehmen und bei einem Glas Portwein in den Büchern blättern dürfen.

"Lord Grantham" organisierte Führung
Den TV-Hausherrn Lord Grantham gibt übrigens Hugh Bonneville,  er war es auch, der Clooney und Alamuddin eine Privatführung durch die hehren Hallen organisiert hatte. Da funkelte an der Hand der Braut in spe schon der Verlobungsring, jenes Schmuckstück im Wert von rund 500.000 Euro, das die Anwältin jüngst bei der Einreise nach London beim Zoll nicht deklariert hatte, nun droht eine Nachzahlung von 111.000 Euro.

Und was die Hochzeit im September betrifft: Das amerikanische US-Klatschblatt "People" will neuerdings wissen, dass sie in Italien stattfinden wird, und zwar an einem geheimen Ort. Falls Amal und George nicht noch einmal ihre Meinung ändern.

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