Sa, 25. November 2017

Karambolage in NÖ

17.04.2014 12:37

Unfallbilanz: 14 Verletzte, 42 Fahrzeuge beteiligt

Nach der Massenkarambolage auf der Westautobahn in Niederösterreich hat die Exekutive am Donnerstag die offizielle Unfallbilanz bekannt gegeben: Demnach waren neun Lastwägen und 33 Autos involviert. Davon wurden ein Schwerfahrzeug und 28 Pkws derart schwer beschädigt, dass sie fahruntauglich waren und abgeschleppt werden mussten. 14 Menschen wurden verletzt, davon eine 51-Jährige aus Deutschland schwer.

Ursache für den Serienunfall während eines starken Gewitters mit Graupelschauer waren laut ersten Ermittlungsergebnissen "unangepasste Geschwindigkeit und ungenügender Sicherheitsabstand", erklärte Willy Konrath von der Landesverkehrsabteilung. Auch Feuerwehr und Rettungskräfte hatten die plötzlich aufgetretene Glätte bemerkt.

Die Massenkarambolage bei Altlengbach (Bezirk St. Pölten) in Fahrtrichtung Wien ereignete sich am ersten Tag nach dem Ende der gesetzlichen Winterreifenpflicht. Eine Verlängerung hält der ÖAMTC laut ORF aber nicht für notwendig. Denn die Bereifung sei in diesem Fall nicht ausschlaggebend gewesen, so ÖAMTC-Chefjurist Martin Hoffer.

Manche der Unfallbeteiligten seien einfach zu schnell unterwegs gewesen. Gerade in "heiklen Witterungszeiten" gelte es, noch defensiver und vorsichtiger zu fahren, nicht die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten auszuschöpfen und vor allem auch genügend Abstand zu halten, ergänzte Hoffer.

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