Mi, 23. Mai 2018

Bangen in Australien

14.01.2014 08:18

Warnungen vor der "schlimmsten Feuerkatastrophe"

Die Behörden in Australien haben vor der womöglich schlimmsten Feuerkatastrophe seit den schweren Buschbränden von 2009 gewarnt. In Victoria, wo damals 173 Menschen starben und mehr als 2.000 Häuser den Flammen zum Opfer fielen, waren Zehntausende Feuerwehrleute in Alarmbereitschaft, wie der Premierminister des südöstlichen Bundesstaates, Peter Ryan, am Dienstag sagte.

"Die kommenden vier Tage werden die bedeutendsten, die wir in Victoria seit dem Black Saturday erlebt haben." Die Behörden seien aber gut vorbereitet. In den Krankenhäusern und bei den Rettungsdiensten stellte sich das Personal auf viele Notfälle ein.

"Ernste bis extreme Hitzewelle" angekündigt
Für Victoria und den benachbarten Bundesstaat South Australia kündigten Meteorologen eine tagelange "ernste bis extreme Hitzewelle" an. In Victoria wurden für Freitag zusätzlich starke Winde erwartet, was die Gefahr von Buschbränden weiter erhöht.

Westlich von Melbourne brachte die Feuerwehr am Dienstag bereits ein Buschfeuer unter Kontrolle, das zunächst unkontrolliert wütete und vorübergehend zur Auslösung des Katastrophenalarms führte.

Ein Toter in Westaustralien
Die Hitzewelle war von Westen nach Osten gezogen. Am Montag hatte ein Buschbrand in Perth in Westaustralien einen Menschen das Leben gekostet und rund 50 Häuser zerstört. Australien erlebt immer wieder schwere Buschbrände, vor allem in den Sommermonaten Dezember bis Februar.

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