Do, 24. Mai 2018

Notstand in New York

03.01.2014 14:16

Schwere Schneestürme legen Nordosten der USA lahm

Der erste Wintereinbruch im neuen Jahr hat in den USA zu massiven Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens geführt. Wegen schweren Schneestürmen wurden landesweit bereits rund 2.500 Flüge gestrichen, weitere 7.000 mussten verschoben werden, meldete die Website FlightAware. In den Bundesstaaten New York und New Jersey wurde der Notstand ausgerufen. Etwa 100 Millionen Menschen leben laut dem TV-Sender CNN in der Unwetter-Zone - knapp ein Drittel der US-Bevölkerung.

Die Bürger wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Der Wetterdienst warnte angesichts des herannahenden Sturms vor heftigem Wind bei eisigen Temperaturen. Am stärksten betroffen waren die Flughäfen in Chicago und Newark. Auch an den Airports der Städte Philadelphia und Boston wurden zahlreiche Verbindungen gestrichen. Allein für die Metropole New York bezifferte ein Sprecher der dortigen Flughäfen die Zahl der gestrichenen Verbindungen am Donnerstag auf etwa 500.

Rückflug aus den Weihnachtsferien verzögert sich für viele
Die drei New Yorker Großflughäfen bereiteten sich auf die Versorgung gestrandeter Passagiere vor. Der Wintereinbruch überraschte zahlreiche Reisende auf dem Rückweg ihrer Weihnachtsferien. Laut dem Flughafensprecher fielen in New York am JFK-Flughafen am Donnerstag 70 Flüge aus, am Airport Newark 353 und am Flughafen LaGuardia 125. Hunderte weitere Flüge waren zudem verspätet.

Unter anderem für die Bundesstaaten New York, New Jersey und Pennsylvania sowie mehrere Neuengland-Staaten galten zunächst bis Freitag Unwetterwarnungen. In New York sollten die Temperaturen minus 13 Grad Celsius erreichen, die sich bei starkem Wind wie minus 26 Grad Celsius anfühlen könnten. Der Wetterdienst sagte Schneefälle und Windgeschwindigkeiten von mehr als 70 Stundenkilometern voraus. Schulen in der Millionenmetropole sowie das Hauptquartier der Vereinten Nationen blieben ebenfalls geschlossen.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio, der sein Amt erst am Mittwoch angetreten hatte, rief die Bürger auf, sich möglichst zu Hause aufzuhalten und ein Auge auf ihre Nachbarn zu haben. "Es wird ungewöhnlich kalt", sagte er und fügte hinzu, dass die Behörden "bereit" seien.

Minus 21 Grad in Boston: Schulen geschlossen
Auch in Boston, wo Temperaturen um die minus 21 Grad Celsius erwartet wurden, blieben Bildungseinrichtungen am Freitag geschlossen. Bis Freitagabend soll es laut Vorhersagen des nationalen Wetterdienstes schneien. Bis dahin könnten in Neuengland bis zu 45 Zentimeter Neuschnee fallen, sagten Meteorologen voraus. Allein in Boston fielen bis Donnerstagabend innerhalb weniger Stunden fast 20 Zentimeter Neuschnee. Auch in New York und im weit südlich gelegenen Washington gab es ergiebige Schneefälle.

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