Fr, 17. November 2017

War „Österreicher“

18.12.2013 12:05

Schneeleopard hielt belgischen Park in Atem - tot

"Großalarm wegen eines ausgebrochenen Schneeleoparden in Ostbelgien" - das meldete der belgische Radiosender RTBF am Mittwoch. Das Tier hatte demnach eine Scheibe seines Geheges in einem Safaripark durchbrochen, der Park und die Umgebung wurden daraufhin abgeriegelt - eine große Suchaktion lief an. Schließlich wurde der Schneeleopard - der übrigens in einem österreichischen Zoo geboren worden war - erschossen.

Der Safaripark "Monde Sauvage" nahe Lüttich und dessen Umgebung seien bereits am Dienstagvormittag großräumig abgeriegelt worden, berichteten weitere belgische Medien und auch die Deutsche Presse-Agentur. In der Nähe befindet sich demnach eine Schule, niemand durfte das Gebäude verlassen, hieß es.

"Keine andere Wahl, als zu schießen"
Eine groß angelegte Suchaktion lief an, die zunächst erfolglos verlief. Erst in der Nacht auf Mittwoch sei der knapp 1,30 Meter lange Schneeleopard "in einem Dickicht" von einem Tierparkwächter entdeckt worden. "Er fand sich plötzlich im Dunkeln mit dem Tier konfrontiert", rechtfertigte der Inhaber des Parks, Joseph Renson, gegenüber RTBF. "Er hatte keine andere Wahl, als zu schießen."

Die Großkatze war in einem niederösterreichischen Zoo geboren und erst kürzlich im Zuge eines internationalen Zuchtprogramms nach Belgien gebracht worden. Der Schneeleopard (im Bild oben ein Exemplar des Tiergartens Hellbrunn in Salzburg im Jahr 2005) ist in freier Wildbahn im zentralasiatischen Hochgebirge heimisch und gilt als stark gefährdete Art.

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