Do, 24. Mai 2018

"Kein Kriegsmittel"

14.12.2013 08:52

Syrien: Ban will Strafen für Einsatz von C-Waffen

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Ahndung der Chemiewaffeneinsätze in Syrien gefordert. "Die internationale Gemeinschaft hat die moralische und politische Verantwortung, die Verantwortlichen zu bestrafen, um weitere Vorfälle zu verhindern und dafür zu sorgen, dass Chemiewaffen nie wieder ein Mittel zur Kriegsführung werden", sagte Ban am Freitag vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen.

Ban bezeichnete den Einsatz von Chemiewaffen als "Beleidigung der universellen Werte der Menschheit". Er appellierte an die sechs Staaten, die noch nicht der Konvention zum Verbot von Chemiewaffen beigetreten sind, dies nachzuholen.

Vier Staaten - Angola, Nordkorea, Ägypten und Südsudan - haben die Konvention noch nicht unterzeichnet. Israel und Burma haben sie zwar unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert. Syrien ist im Zuge der internationalen Vereinbarung über die Zerstörung seiner Chemiewaffen der Konvention beigetreten.

C-Waffen an mindestens fünf Orten eingesetzt
Am Donnerstag hatten UN-Experten einen Bericht veröffentlicht, demzufolge an mindestens fünf Orten in Syrien Chemiewaffen eingesetzt wurden. Der Leiter der Expertengruppe, Ake Sellström, bekräftigte am Freitag, dass das Team ausdrücklich keine Schuldigen benenne. "Unser Mandat bezog sich nur auf die Verwendung von Chemiewaffen", sagte er vor Journalisten in New York. "Wir waren vor Ort, um Fakten zu sammeln, und andere können diese Fakten nehmen, um nach den Verantwortlichkeiten zu suchen."

Einige westliche Staaten, darunter auch Österreich, drängen schon seit vergangenem Jahr darauf, Kriegsverbrechen im syrischen Bürgerkrieg vor das Internationale Strafgericht in Den Haag zu bringen. UN-Menschenrechtsexperten sammeln bereits Beweise für künftige Prozesse.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Lehrer vor Gericht
„Sehr gut“ als Belohnung für Sadomaso-Dienste
Oberösterreich
Vortrag über Russland
Dänen mit „politischer“ WM-Vorbereitung
WM 2018
Tiefgehendes Adventure
Detroit: Become Human: Viele Fragen, keine Antwort
Video Digital
ÖFB-Teamkapitänin
Bayern-Abschied: Schnaderbeck wechselt zu Arsenal
Fußball International
CL-Finale in Kiew
„Missbrauch!“ Hotelpreise sorgen weiter für Ärger
Fußball International
F1-Klassiker in Monaco
Red Bull mit Rekord ins Jubiläums-Wochenende
Motorsport
Ab in den Urlaub!
Wo man beim Reisen billig davonkommt
Österreich

Für den Newsletter anmelden