Mo, 11. Dezember 2017

Nach "Mahü"-Kritik

29.11.2013 17:00

Rot-Grün arbeitet an geheimem Rettungsplan

Nicht nur bei der Tagung der Wiener SPÖ in Wildalpe ist die Mariahilfer Straße weiter Thema: Im Rathaus arbeitet Rot-Grün an Ideen für einen Neustart des bisher gefloppten Fußgängerzonen-Projekts. Der Rettungsplan für die "Mahü" sieht wesentliche Änderungen vor, sämtliche großen Aufreger sollen wegfallen.

Absolut eindeutig endete die große "Krone"-Bürgerbefragung zur Zukunft der Mariahilfer Straße: 29.283 Leser stimmten klar gegen sämtliche, bisher vorgestellten Fußgängerzonen-Pläne - ein Beleg dafür, dass dieses große Wiener Verkehrsprojekt zu kompliziert und vermurkst umgesetzt werden sollte.

Die Botschaft der "Krone"-Leser kam nun auch im Rathaus an. So kommen bereits erste Signale von Rot-Grün, dass man zu einigen Änderungen bereit sei. So sollen die oft kritisierten Begegnungszonen wegfallen. Als Ersatz kommen "verkehrsberuhigte Zonen", die viel einfacher funktionieren. Zudem wird eine weitere Querung der Mariahilfer Straße aufgemacht - wo genau, ist noch nicht fix. Und die Radler müssen raus aus der Fußgängerzone. Selbst die Parteispitze der Wiener Grünen sei bereits überzeugt davon, dass dieser Schritt absolut nötig ist.

Suche nach "kleinstem gemeinsamen Nenner"
Mit diesen Maßnahmen erhofft sich die Stadtregierung, dass auch Wiens ÖVP und FPÖ einem Grundkonsens auf Basis des "kleinsten gemeinsamen Nenners" zustimmen können.

"Eins muss uns allen klar sein: Gelingt's uns nicht, in Wien eine ordentliche Fußgängerzone zu planen, kommt wieder der ursprüngliche Zustand - und damit sind uns wiederum die Proteste jener sicher, die eine Verkehrsberuhigung immer schon eingefordert haben", hörte die "Krone" von grünen Parteigranden.

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