Fr, 15. Dezember 2017

Die Sommertrends

25.09.2013 09:53

Mailand macht Mode mit Metall, Antike und Exotik

Metall, Antike und Exotik – so lassen sich die Trends der Frühjahr-/Sommer-Kollektionen der Mailänder Modewoche kurz zusammenfassen. Viel Neues gab es nicht zu sehen, dafür ist die Mode aus Italien für die kommende Saison tragbarer geworden. Besonders erfreulich: Die Schnitte im kommenden Sommer schmeicheln durchaus auch jenen Frauen, die nicht über die Figur der Catwalk-Schönheiten verfügen.

Mit der Antike in die Zukunft. Das ist der Modevorschlag von Dolce & Gabbana für die Saison Frühjahr/Sommer 2014. Das Mailänder Designerduo verfolgte mit seiner Show auf der "Milano Moda Donna" weiter seinen Weg, den sizilianischen Wesenskern der Marke herauszustellen. Fotorealistische Drucke von Tempeln und Säulen, antike Medaillons als wiederkehrendes Ornament und üppige Blütendekore geben der Mode von Dolce & Gabbana eine sinnliche Pracht. Trapezformen bringen sie in Volumen, Gold und Pelz sollen ihr Luxus und Glamour verleihen.

John Richmond ist der Rockstar der Mailänder Modeszene. Seine vielen Lederblousons erhalten Netzeinsätze, aufwendige Stickereien oder eingestanzte Muster. Die Hosen haben transparente Einsätze, für den Abend sind sie sogar auf ganzer Länge durchsichtig. Auf einige Kleider appliziert der englische Designer wuchtige Metallelemente, andere legt er in Falten.

Armani: Pastellfarben mit ein bisschen Grau
Designer-Legende Giorgio Armani hüllt seine Sommerkollektion in Pastellfarben. Der Altmeister setzt auf leichte Stoffe sowie spielerische Linienführungen und macht seine Mode damit wie immer durchaus tragbar. Für seine Zweitlinie Emporio Armani präsentierte er Designs im Stil der 1920er-Jahre in dezenten Farben mit einem leichten Grauton und sorgt damit auch im Sommer für entsprechende Eleganz.

Der nächste Sommer rockt! Zumindest, wenn es nach Donatella Versace geht. Die Mailänder Designerin präsentierte ihre Kollektion für Frühjahr/Sommer 2014 mit viel Leder und Denim. Einige Oberteile schlingen sich wie Gurte um den Körper, viele Tops erinnern eher an BHs. Immer wieder tauchen silberne Ketten und Nieten auf. Doch die Kollektion hat auch eine weniger harte Seite, wenn die Tellerröcke im Takt der Schritte schwingen oder sich florale Muster ausbreiten.

Gypsy-Look bei Etro, Brasilien bei Aigner
Mit ihren fließenden Hosen oder Kleidern, den kurzen Westen und den mit silbernen Fransen akzentuierten Tüchern zeigten sich die Frauen bei Etro im Gypsy-Look. Das Mailänder Label steht für opulente Muster und spielte diese Stärke konsequent aus. Praktisch jedes Kleidungsstück war bedruckt. Gürtel mit Metallbeschlägen bändigen zuweilen den Fluss der zarten Stoffe. Netztrickpullis erhalten grobmaschige Einsätze, einige Mäntel Silber-Applikationen auf dem Rücken.

Brasilianisch ging es hingegen bei Aigner zu. Das Gastgeberland der Fußball-WM 2014 inspirierte das Münchner Traditionshaus unter anderem zu Kombinationen mit transparenten Einsätzen und geometrischen Aussparungen. Die Kleider in den leuchtenden, ineinander laufenden Farben scheinen wie gemacht für die Party nach dem Public Viewing.

Ferragamo bringt schnittiges Volumen
Unter zackigem Trommelwirbel präsentierte Salvatore Ferragamo eine schnittige Kollektion mit sinnlichen Kontrastpunkten. Auch bei dem Traditionshaus aus Florenz nehmen Blousons eine zentrale Rolle ein. Oft haben sie viel Volumen, manchmal sportive Details, zuweilen auch eine Korsagen-Schnürung auf dem Rücken. Faltenröcke, bauchfreie Kaschmirpullis oder ein BH in Python-Optik als Top-Ersatz bringen dann die feminine Note ein.

Missoni überzeugte mit einer farbintensiven Mode, in der stilisierte Druckmotive wie Vögel, Bergketten oder Wasserlandschaften auf moderne Weise die Natur thematisieren. In die Formen mischen sich immer wieder exotische Elemente, die vom Sari oder Sarong kommen.

Bilder der Kollektionen von der Fashion Week in Mailand gibt's in der Infobox!

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