Fr, 24. November 2017

Kritik an Behörden

24.09.2013 10:44

Michael Douglas darf Sohn in Haft nicht besuchen

Michael Douglas ist enttäuscht von den US-Behörden, die ihm angeblich seit einem Jahr verbieten, seinen Sohn im Gefängnis zu besuchen. Hinter den Kulissen der Emmy-Verleihung in Los Angeles am Sonntagabend machte der 68-jährige Schauspieler gegenüber Medienvertretern seinem Ärger über das US-amerikanische Justizsystem Luft.

"Mein Sohn ist in einem staatlichen Gefängnis. Er war einen Großteil seines Lebens drogenabhängig. Wenn du dir einen Ausrutscher leistest, auch als nicht-gewalttätiger Häftling, landest du wie er für zwei Jahre in Einzelhaft", soll Douglas laut "Entertainment Weekly" erzählt haben.

"Jetzt gerade im Moment kann ich ihn zwei Jahre lang nicht besuchen. Seit über einem Jahr ist das schon so, und ich fange an, das System zu hinterfragen", so der Schauspieler. "Natürlich war ich am Anfang enttäuscht von meinem Sohn und seinem Handeln. Aber jetzt habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich von dem ganzen System enttäuscht bin."

Emmy für "Behind The Candelabra"
Kurz zuvor hatte Douglas auf der Bühne den Award als "bester Hauptdarsteller in einem Fernsehfilm" für seine Rolle in "Behind The Candelabra" entgegengenommen. In seiner Dankesrede erwähnte Douglas seine Frau Catherine Zeta-Jones und seinen Sohn Cameron, den er sehr vermisse. Der älteste Sohn des Schauspielers sitzt derzeit eine mehrjährige Haftstrafe wegen Drogendelikten ab. Er kommt voraussichtlich erst Anfang 2018 aus der Haft frei.

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