Di, 24. Oktober 2017

In Waldstück

16.06.2013 10:59

Polizeihund „Joint“ erschnüffelte in Sbg Cannabis-Bunker

Just ein Polizeihund mit dem bezeichnenden Namen "Joint" hat die Exekutive am vergangenen Montag im Salzburger Pongau auf die Spur eines illegalen Cannabiszüchters gebracht, wie die Exekutive am Sonntag mitteilte. Der Hund erschnüffelte eine in einem Waldstück angelegte Bunkeranlage, die mit Zweigen getarnt war. In dem Bunker befand sich eine professionell aufbereitete Plantage.

Insgesamt stießen die Beamten auf 20 bis zu einen Meter hohe Cannabispflanzen. Die zwei Meter tiefe und fünf Quadratmeter große Grube hatte der Züchter laut Polizei binnen drei Nächten gegraben und mit Holz ausgekleidet. Nach der Fertigstellung verdeckte er den Zucht-und Trockenraum mit Erde, den 30 mal 70 Zentimeter großen Einstieg tarnte er mit einem Haufen Reisig.

Wasser- und Stromleitung unter der Erde vergraben
Das Wasser und den Strom, den er für die Bewässerung, die elektrische Lüftungsanlage, die Wärmelampen und einen Luftfeuchtigkeitsregler benötigte, bezog er aus seinem Wohnhaus. Die beiden Zuleitungen vergrub er ebenfalls in der Erde. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, das sichergestellte Cannabiskraut hat laut Polizei einen Straßenverkaufswert von etwa 9.000 Euro.

Der Mann war den Beamten im Zuge von Ermittlungen im Drogenmilieu aufgefallen, bei einer Hausdurchsuchung in St. Johann stieß die Polizei zunächst nur auf kleine Mengen an Morphin- und Amphetaminderivaten. Erst bei einer genaueren Untersuchung nahm der Vierbeiner Joint die richtige Witterung auf.

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