Stalker-Attacke

Paris Hilton: “War sicher, dass er mich umbringen würde”

Adabei
15.05.2013 12:13
Paris Hilton musste 2007 um ihr Leben fürchten, als plötzlich der Stalker Nathan Lee Parada auf ihrem Anwesen in Los Angeles vor ihr stand und sie mit einem Messer bedrohte. Ein Erlebnis, das das It-Girl zum Umdenken anregte: Anschließend entschloss sich die 32-Jährige, sich vom Showbiz-Glamour zu verabschieden und ihre Privatsphäre zu wahren.

Zum ersten Mal seit drei Jahren hat Paris Hilton nun das Schweigen über die Attacke ihres Stalkers gebrochen. "Es war furchterregend", erinnert sich Hilton im Gespräch mit "The Sun" an diesen Moment. "Ich hatte so etwas niemals zuvor erlebt und es erschütterte wirklich die Grundfesten meiner Welt. Ich war mir sicher, dass er mich umbringen würde, wenn er ins Haus gelangt."

Durch den Vorfall erlangte Hilton eine neue Sicht auf ihr Leben, wie sie angibt. "Wenn man jemanden mit so viel Hass in den Augen sieht, jemanden, der dich umbringen will, dann fängst du an, Dinge in Frage zu stellen. Ich dachte plötzlich über den Preis meines Ruhmes nach", so Hilton.

"Zog mich aus Öffentlichkeit zurück"
"Anschließend brach Chaos in meinem Leben aus. Nach der Attacke entschied ich, dass es an der Zeit war, mich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen, bevor noch etwas Schlimmeres passiert."

Obwohl Parada von der Polizei gestellt werden konnte und zu zwei Jahren Haft verurteilt wurde, drang später noch ein weiterer obsessiver Fan, James Rainford, in ihr Leben ein. "Irgendwann ging das so weit, dass ich keine alltäglichen Dinge mehr verrichten konnte", schildert die Hollywood-Blondine. "Ich installierte das modernste Sicherheitssystem in meinem Haus und ließ mich rund um die Uhr von einem Sicherheitsteam bewachen."

Vom Party-Girl zur Geschäftsfrau
Auch ihren hedonistischen Lebensstil gab Hilton zugunsten seriöser Tätigkeiten auf. "Ich hörte auf, in Clubs und auf Partys zu gehen, und fing an, mich stattdessen auf meine geschäftlichen Interessen zu konzentrieren." So hofft die milliardenschwere Amerikanerin auch das Image des verwöhnten It-Girls loswerden zu können.

"Es wäre einfach gewesen, mich zurückzulehnen und von meiner Familie zu leben, aber ich wollte unabhängig sein und meine Familie stolz machen", erklärt die Urenkelin des Hotelgründers Conrad Hilton dazu. "Jetzt gehe ich auch ins Hotelbusiness, denn das fühlt sich wie der nächste logische Schritt an. Ich war schon immer von meinem Großvater inspiriert und wie er aus dem Nichts ein Imperium erschaffen hat. Das ist vorbildlich."

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(Bild: kmm)



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