Mi, 18. Oktober 2017

Eishockey-WM

10.05.2013 17:42

Österreich besiegt die Slowakei im Penaltyschießen

Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft hat am Freitag gegen Vize-Weltmeister Slowakei nach Penaltyschießen sensationell mit 2:1 gesiegt und damit einen im Kampf um den Klassenerhalt womöglich entscheidenden Erfolg gefeiert. Während ÖEHV-Goalie Bernhard Starkbaum im Shootout keinen einzigen Treffer hinnehmen musste, gelang NHL-Superstar Thomas Vanek das einzige Tor. Dank dieses unerwarteten Punktegewinns liegt Österreich nun mit fünf Punkten auf dem sechsten Rang der Gruppe H und hat damit gute Chancen auf ein Ticket für Minsk 2014.

Österreich stand nach den Sensationserfolgen von Frankreich und Lettland am Vortag (siehe Infobox) unter Druck. Wie schon zuletzt spielte das Team auch gegen den Weltmeister von 2002 gut mit, aber neuerlich haperte es zunächst an der Chancenverwertung und einem effizienten Powerplay. So ging die Slowakei nach einem ausgeglichenen Startdrittel dank eines Treffers von Tomas Surovy (10.) mit einem Vorsprung in die erste Pause.

Stimmen zum Spiel finden Sie in der Infobox!

Starkbaum und Unterluggauer "retten" Österreich
In den zweiten 20 Minuten dominierten die Slowaken zusehends und deckten Starkbaum mit 23 Schüssen ein, doch der Schweden-Legionär ließ sich nicht bezwingen. Und auf der Gegenseite schlug Österreichs Rekordteamspieler zu: Gerhard Unterluggauer ließ einen seiner gefürchteten Distanzschüsse los und traf in seinem 239. Länderspiel zum 1:1 (34.).

ÖEHV-Team von Minute zu Minute stärker
Die Österreicher kämpften weiter grandios und hatten nach regulärer Spielzeit einen Punkt sicher. In der Verlängerung dominierte die ÖEHV-Auswahl sogar, hatte durch Daniel Oberkofler eine große Chance. Im Penaltyschießen avancierte Starkbaum endgültig zum Helden: Er wehrte alle drei Penaltys der Slowaken ab, während bei den Österreichern nach einem Fehlschuss von Michael Raffl vor 8.449 Zuschauern Vanek der umjubelte Siegestreffer gelang.

Selbst wenn das Team von Manny Viveiros in den ausstehenden zwei Partien gegen Finnland am Samstag (15.15 Uhr) und gegen Russland am Montag (19.15 Uhr) nicht mehr punktet, könnten die fünf Punkte für den erstmaligen Klassenerhalt seit 2004 reichen. Lettland hat allerdings mit den Partien gegen Deutschland, Frankreich und Finnland das bedeutend leichtere Restprogramm.

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