Sa, 18. November 2017

Ausgeforscht

19.03.2013 11:09

Vorarlberger legte mit Gift versetztes Fleisch aus

Die Vorarlberger Polizei hat einen 63-jährigen mutmaßlichen Tierquäler ausgeforscht. Der Mann aus Bludesch im Bezirk Bludenz steht im Verdacht, seit 2008 mit Blaukorn versetzte Fleischköder ausgelegt zu haben. Mindestens sechs Hunde sowie ein Fuchs fraßen das vergiftete Fleisch, drei Tiere starben. Währenddessen geht die Suche nach dem Tierquäler, der in Oberösterreich neun Dackel vergiftete, weiter.

Der 63-Jährige Vorarlberger, der vergiftete Fleischköder ausgelegt haben soll, bestreitet die Vorwürfe. Hundebesitzer hatten im Herbst vergangenen Jahres Anzeige erstattet, nachdem ihre Hunde mit Blaukorn präpariertes Fleisch gefressen hatten. Größere Mengen davon war auf Wiesen in Bludesch oder direkt neben Spazierwegen abgelegt worden.

Nach intensiver Ermittlungsarbeit stieß die Polizei schließlich auf den 63-Jährigen. Er wird wegen Tierquälerei und wegen des Eingriffs in fremdes Jagd- oder Fischereirecht angezeigt.

Noch keine Spur auf "Dackel-Mörder"
Dagegen tappen die Ermittler in den verschiedenen Fällen von Tierquälerei, die in den vergangenen Wochen in Oberösterreich Schlagzeilen machten, im Dunkeln. So wird etwa noch immer nach jener Person gesucht, die in Niederneukirchen acht Dackelwelpen und deren Vater vergiftete (siehe Infobox). Obwohl der 'Verein Pfotenhilfe' eine Ergreiferprämie von 2.000 Euro aussetzte, ging der entscheidende Hinweis noch nicht ein.

Hinweise melden Sie bitte dem Verein Pfotenhilfe unter
info@pfotenhilfe.org oder der nächsten Polizeidienststelle.

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