Sa, 18. November 2017

Spectra-Umfrage:

15.03.2013 11:13

40% der Österreicher haben zumindest ein Tier

Fast 40 Prozent der Österreicher haben zumindest ein Haustier. Am beliebtesten sind Katzen, gefolgt von Hunden, Nagetieren und Fischen. Jeder Vierte von ihnen gibt für seine "Mitbewohner" monatlich bis zu 50 Euro aus. Dies geht aus einer Umfrage des Spectra-Instituts hervor, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden.

Das Linzer Meinungsforschungsinstitut Spectra hat im Dezember mit 1.001 Personen, die repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählt wurden, persönliche Interviews geführt. Mit 61 Prozent hält die Mehrheit der Befragten kein Tier, 22 Prozent zumindest eines und 17 Prozent gleich mehrere. Vor allem Männer und unter 30-Jährige haben besonders gern einen vierbeinigen Mitbewohner.

Katzen sind die beliebtesten Haustiere
Die Mehrheit der Haustierbesitzer sind Katzenfreunde: 63 Prozent der Tierhalter haben einen Stubentiger, 42 Prozent einen Hund. Doch auch Kleintiere sind beliebt: 13 Prozent haben Nager oder Kleinsäuger, neun Prozent halten Fische, vier Prozent Reptilien und drei Prozent Vögel. Deutlich wird auch, dass Katzen bei allen Altersgruppen gleichermaßen beliebt sind, während Hunde, Schlangen und Co. vor allem von der jungen Generation gehalten werden.

Haustier für Mehrheit wie ein guter Freund
Die Befragungsergebnisse zeigen auch die starke Bindung zwischen Mensch und Tier: 91 Prozent der Halter erklärten, dass ein Vierbeiner das Leben bereichert, und 83 Prozent vergleichen es sogar mit einem guten Freund. 81 Prozent der befragten Tierbesitzer sind sich sicher, dass der Verlust des Gefährten sie hart treffen würde. Drei Viertel der Interviewten hilft das Tier nach eigenem Bekunden, wenn sie sich einsam fühlen, für 65 Prozent ist es ein vollwertiges Familienmitglied. 61 Prozent räumten ein, dass es mitunter auch Stress verursachen kann.

Sicherheit und körperliche Fitness dank Vierbeiner
Vor allem Hunde geben Tierhaltern ein Gefühl von Sicherheit, wie 43 Prozent der Befragten angaben. Die Vierbeiner sorgen auch dafür, dass man körperlich fit bleibt, so meinen 37 Prozent. Mehr als ein Drittel der Interviewten sehen im Tier ein Statussymbol oder einen geeigneten Spielgefährten für den eigenen Nachwuchs. Wenn das Tier stirbt, würden sich 34 Prozent relativ schnell ein neues besorgen.

Nur 81 Prozent gehen zum Tierarzt
85 Prozent der Besitzer kaufen regelmäßig oder ab und zu in einer Tierhandlung, im Supermarkt oder in einem Fachgeschäft artgerechte Nahrung für ihren Liebling ein. Auch zum Thema Gesundheit liefert die Studie Ergebnisse: So gaben nur 81 Prozent der Befragten an, im Fall von Erkrankungen oder Verletzungen zum Tierarzt zu gehen, und lediglich 78 Prozent nutzen Gesundheitsvorsorge und Impfungen beim Veterinärmediziner. 66 Prozent kaufen Tierspielzeug, 43 Prozent Bücher und Ratgeber.

Große Unterschiede bei den Kosten
Die Kosten variieren stark nach Art des Haustieres. 19 Prozent der Befragten gaben an, für ihre Haustiere monatlich bis zu 25 Euro auszugeben, 26 Prozent investieren 26 bis 50 Euro, 22 Prozent lassen es sich 51 bis 100 Euro kosten. Nur acht Prozent geben mehr aus, ein Prozent gar nichts.

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