Sa, 18. November 2017

Ungleiche Freunde

29.08.2012 12:02

So gewöhnst du Hund und Katze optimal aneinander

"Die sind wie Hund und Katz'", lautet eine bekannte deutsche Redewendung, die durchaus ihre Berechtigung hat. Denn die Haltung beider Vierbeiner unter einem Dach kann mitunter wirklich schwierig sein. Doch wenn Frauchen und Herrchen bestimmte Vorkehrungen treffen, ergibt sich oft eine Freundschaft fürs Leben. Wie du die optimalen Voraussetzungen für das friedliche Zusammenleben von Hund und Katze schaffst, erfährst du hier.

Leichter aneinander gewöhnen lassen sich Hunde und Katzen, die bereits in den ersten Lebenswochen gute Erfahrungen mit der jeweils anderen Tierart gemacht haben. Weiters sollten Besitzer bei der Auswahl darauf achten, dass die beiden vom Charakter und Temperament her gut zueinander passen. Besonders die Auswahl des Hundes spielt eine entscheidende Rolle, denn manche Rassen zeigen aufgrund ihrer Zuchtgeschichte auch heute noch eine große Tendenz, Katzen und andere Tiere zu jagen. Bei solchen Vierbeinern gibt es oft Schwierigkeiten, sie an das Zusammenleben mit einer Katze zu gewöhnen.

Schritt für Schritt zum friedlichen Zusammenleben
Zunächst empfiehlt es sich, die Tiere in getrennten Räumen zu halten. Beide Zimmer sollten den jeweiligen Bedürfnissen des tierischen Bewohners entsprechen und mit Futter- und Wassernäpfen, Liege- und Ruheplätzen sowie Spielzeug ausgestattet sein. Außerdem sollten Besitzer beide Tiere regelmäßig in ihrem jeweiligen Zimmer aufsuchen und mit ihnen spielen.

Im zweiten Schritt tauschen Halter Gerüche von Hund und Katze miteinander aus. Dafür können sie zum Beispiel die Decken der Tiere austauschen, so entsteht mit der Zeit auch ein gemeinsamer Gruppengeruch. Für diese Phase sollten Besitzer zwei bis drei Wochen einplanen, dann haben sich die Gerüche ausreichend miteinander vermischt. Im dritten Schritt dürfen beide Tiere abwechselnd den Rest der Wohnung erkunden. Nach und nach werden sie dann zusammengelassen – dabei verlängern sich die Zeiträume immer mehr.

Sollte die Zusammenführung nicht funktionieren, müssen Hund und Katze unbedingt getrennt in ihren jeweiligen Zimmern bleiben und der Besitzer sollte einen Verhaltenstherapeuten für Tiere kontaktieren, um einen individuellen Plan für die erneute Zusammenführung zu erstellen.

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