Fr, 20. Oktober 2017

Marien-Erscheinung?

25.07.2012 10:06

Gläubige pilgern zu Ginkgo-Baum nahe New York

Ein plötzlich aus dem Boden geschossener Ginkgo-Baum und mehrere angebliche Marien-Erscheinungen ebendort halten derzeit eine US-Stadt in der Nähe von New York in Atem. Am Dienstag pilgerten erneut Dutzende Gläubige zu dem Ort auf der zentralen Straße von West New York, das gegenüber von Manhattan auf der anderen Seite des Hudson River liegt.

Eigentlich ist die Stadt im US-Bundesstaat New Jersey für ihre hohe Kriminalitätsrate bekannt, doch nun soll dort mehrfach die Jungfrau Maria erschienen sein. Angeheizt werden die Spekulationen durch ein Loch in der Rinde des Ginkgo-Baumes, das - mit etwas Fantasie - die Umrisse einer marienähnliche Figur zeigt.

Polizeischutz für Baum und Gläubige
Die Polizei sperrte inzwischen den Bereich im Zentrum von West New York ab, um die dort versammelten Gläubigen und auch den Baum zu schützen. Am Fuß des Zierbaumes sammelte sich bereits eine große Menge von Rosenkränzen, Kerzen, Blumen und anderen Gegenständen (siehe Bilder) an.

Gottesmutter soll sich mehrfach gezeigt haben
"Wir wollen ein Denkmal bauen", sagte die 35-jährige Maria Baez. Sie ist eine der ersten Gläubigen, die an dem Ort die Mutter Gottes gesehen haben wollen. Laut ihren Angaben hatte eine andere Frau die Erscheinung erstmals am 10. Juli. Kurz darauf sei sie selbst zu dem Baum gegangen und habe ebenfalls die Gottesmutter gesehen. "Ich bin die Jungfrau", habe diese gesagt.

Katholische Kirche zeigt sich skeptisch
Die katholische Kirche äußerte sich bereits skeptisch zu den Berichten aus dem mehrheitlich von Latinos bewohnten West New York. Begeisterte Gläubige fordern hingegen einen besonderen Schutz des Ginkgo-Baumes.

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