Fr, 20. April 2018

Bankomat gesprengt

14.05.2012 13:06

Täter ziehen in Wien dank Färbesystem ohne Beute ab

Bei der Sprengung eines Bankomaten im Wiener Bezirk Floridsdorf waren Kriminelle in der Nacht auf Montag zwar erfolgreich, richtig glücklich über ihre Beute dürften die Unbekannten allerdings nicht gewesen sein: Ein integriertes Färbesystem hatte die Geldscheine für sie unbrauchbar gemacht. Die Täter ließen die blau gefärbten Banknoten schließlich in der Prager Straße zurück.

Die Kriminellen hatten laut Polizei gegen 3.20 Uhr zugeschlagen. Ort des Geschehens war ein Eurospar, in dessen Vorraum der Geldausgabeautomat integriert war. Die Täter jagten den Bankomaten mit einem Gasgemisch in die Luft, doch die Freude über die gelungene Sprengung währte nicht allzu lange.

"Bankomat-Sprengung lohnt sich nicht! Wir haben aufgerüstet", betonte Georg Kraft-Kinz von der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien am Montag. Das Färbesystem habe "wunderbar funktioniert", freute sich auch Michaela Stefan, Pressesprecherin der Bank. Dieses wurde und wird auch künftig sukzessive an exponierten Stellen nachgerüstet.

Auch wenn die Scheine nicht durch das Färbesystem unbrauchbar gemacht worden wären, die sehr geringe Beutesumme hätte die Kriminellen wohl ebenso wenig erfreut.

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