Mi, 21. Februar 2018

Autofahrt mit 1,9 ‰

30.08.2011 11:27

Ein Jahr Haft für Alkolenker nach tödlichem Unfall

Zu einem Jahr unbedingter Haft ist ein 32-jähriger Deutscher am Dienstag am Landesgericht Feldkirch in Vorarlberg verurteilt worden, weil er im vergangenen Jänner nach Ansicht des Gerichts mit 1,9 Promille Alkohol im Blut einen tödlichen Verkehrsunfall verursachte. Wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen wurde der Mann schuldig gesprochen, das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 5. Jänner 2011 – kurz vor 20 Uhr setzte der alkoholisierte Handwerker in Rankweil (Bezirk Feldkirch) auf der Walgaustraße zum Überholen an, schaffte es aber nicht mehr rechtzeitig, wieder einzuscheren. Fatale Folge: Er kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Der 65-jährige Lenker wurde getötet, seine Ehefrau als Beifahrerin schwer verletzt. Der Unfallverursacher selbst und sein Beifahrer hatten großes Glück. Sie kamen mit leichten Verletzungen davon.

Bekannte warnte Alkolenker noch
Bevor der spätere Unfallverursacher losfuhr, hatte ihn eine Bekannte noch gewarnt: Sie wusste, dass der Mann beinahe eine ganze Flasche Wodka getrunken hatte, und bestand darauf, dass der Freund des Betrunkenen fahren solle. Das tat er auch zunächst, doch als die Männer außer Sichtweite waren, tauschten sie die Plätze.

Bereits 2008 war der Angeklagte bei einer Kontrolle aus dem Verkehr gezogen worden, damals ergab der Alkotest einen Wert von 1,4 Promille.

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