Mi, 22. November 2017

„Am Boden zerstört“

26.07.2011 07:54

Eltern von Amy Winehouse weinen um ihre Tochter

Stunden der Trauer um Amy Winehouse: In Tränen aufgelöst, untröstlich vor Kummer, haben Janis und Mitch Winehouse am Montag das Wohnhaus besucht, in dem ihre Tochter gestorben ist. Auch der sichtlich gezeichnete Regisseur Reg Traviss, der letzte Freund der Sängerin, trauerte dort mit der Familie.

"Wir sind am Boden zerstört und ich bin sprachlos - aber danke, dass ihr da seid", sagte Amys Vater Mitch Winehouse vor dem Haus seiner Tochter im Norden Londons, in dem die 27-Jährige am Samstag tot aufgefunden worden war.

Seit der Todesnachricht hatten sich dort Fans versammelt und Blumen und Nachrichten niedergelegt. "Ich kann euch kaum beschreiben, was das für uns bedeutet - es macht das Ganze für uns wirklich leichter", sagte Mitch Winehouse, "Amy ging es vor allem um eins im Leben: Liebe. Ihr ganzes Leben war ihrer Familie und ihren Freunden gewidmet." Amys Mutter Janis stand weinend an seiner Seite und machte mit ihrem Handy Aufnahmen von den Blumen. Die Eltern trennten sich, als Amy neun Jahre alt war.

"Sie hinterlässt eine riesige Lücke in unser aller Leben"
15 Freunde und Familienmitglieder hätten die Winehouse-Eltern begleitet, schreiben britische Medien. Am Sonntag hatte die Familie in einem offiziellen Statement erklärt: "Der Verlust von Amy, unserer wundervollen Tochter, Schwester und Nichte, hat unsere Familie fassungslos gemacht. Sie hinterlässt eine riesige Lücke in unser aller Leben." Und weiter: "Wir wollen zusammenkommen, um ihrer zu gedenken, und möchten in dieser schrecklichen Zeit um Privatsphäre bitten."

Trauerfeier im Kreise der Familie
Die 27-jährige Sängerin war am Samstag nach jahrelangem Kampf gegen ihre Drogen- und Alkoholsucht gestorben. Die Londoner Polizei hat in der Wohnung nichts Verdächtiges gefunden. Das sagte Sharon Duff vom zuständigen Dezernat am Montag. Eine Obduktion sei erfolgt, sie habe aber keine Ergebnisse zur Todesursache erbracht. Aufschluss soll nun eine histologische und toxikologische Untersuchung bringen, die aber erst in zwei bis vier Wochen abgeschlossen ist. Der Leichnam wurde mittlerweile der Familie übergeben, damit er gemäß der jüdischen Tradition möglichst schnell beerdigt werden kann. Die heutige Trauerfeier soll nur im Kreise der Familie erfolgen.

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