Mi, 18. Oktober 2017

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04.03.2011 16:53

U-Bahn bis nach NÖ? SP ist dafür, VP eher zurückhaltend

Weil sie das Parkpickerl ablehnen, fordern Bezirkschefs in Wien bekanntlich den Ausbau der U-Bahn bis nach Niederösterreich. In St. Pölten stößt diese Idee grundsätzlich auf offene Ohren. Restlos begeistert ist aber nur die SP. Die VP spielt den Ball zurück in die Bundeshauptstadt: "Dort müssen die Voraussetzungen geschaffen werden."

Mit der U4 bis Klosterneuburg und Purkersdorf fahren, in Schwechat in die U3 einsteigen, in Mödling in die U6 und Gerasdorf als Endstation der U1 – Visionen zum Ausbau der Wiener Linien nach Niederösterreich gab es schon viele. Wie berichtet, wird die Diskussion um die Verlängerung der U-Bahn bis ins Umland im Zuge des Streits um Parkpickerl in Döbling und Hietzing jetzt konkreter.

In Niederösterreich steht die SP voll und ganz hinter diesen Vorhaben. Verkehrssprecher Gerhard Razborcan: "Die Schwarzen sollen sich endlich bei ihrem Finanzminister um Geld für diese wichtigen Infrastrukturprojekte bemühen." Die VP bleibt vage: "Die Idee ist gut", so Peter Kirchweger, Sprecher von Landeschef Erwin Pröll. Voraussetzungen müsse aber Wien schaffen. Die FP tritt für U-Bahn-Stationen direkt an West- und Südautobahn ein. Die Grünen wollen einen Mix aus Regional- und U-Bahnen.

von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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