Di, 21. November 2017

Frauenquote

28.02.2011 10:56

Mikl-Leitner fordert 30 Prozent in Staatsbetrieben

Landesrätin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) spricht sich für eine Frauenquote auf Zeit aus. Diese sollte so lang gelten, bis das System "selbstverständlich" geworden ist. In einem ersten Schritt forderte die ÖVP-Politikerin für Führungspositionen und Aufsichtsräte in staatsnahen und dann auch börsenorientierten Unternehmen eine verpflichtende Frauenquote von mindestens 30 Prozent.

"Bei einer Aufteilung 30:70 hätten die Männer noch immer die 'absolute Mehrheit' und bräuchten sich nicht zu fürchten", so Mikl-Leitner. Spürbare Nachteile hätten Frauen weniger beim Berufseinstieg, aber ab der Hälfte der Karriereleiter würden die Abstände zwischen den Sprossen zunehmend größer.

Für Mikl-Leitner - "nie eine Befürworterin der Quote, aber die Erfahrung hat mich klüger gemacht" - zeigt sich, "dass sich nichts von selbst reguliert, wenn es keine verbindlichen Regelungen gibt".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden