Mi, 18. Oktober 2017

Horror-Szenen

08.09.2010 13:53

Anna Nicole Smiths Nanny fand blutige Spritzen im Bad

Die Todesumstände von Ex-Playmate Anna Nicole Smith sind immer noch nicht restlos geklärt. Nun müssen sich Smiths Lebensgefährte Howard K. Stern, die Psychiaterin Khristine Eroshevich und der Arzt Sandeep Kapoor vor einem Gericht in Los Angeles für ihren Tod verantworten. Ein Kindermädchen könnte das Trio ins Gefängnis bringen, sie hat bei ihrer Aussage von Horror-Szenen im Hause Smith berichtet.

Die Nanny, die sich um die kleine Tochter der 2007 verstorbenen Anna Nicole Smith gekümmert hat, hat nach eigenen Angaben blutige Spritzen in deren Badezimmer gefunden. Außerdem habe sie Baumwollpads, Asche und manchmal einen Löffel mit einer Flüssigkeit entdeckt, nachdem Smith, ihr Freund und ihre Psychiaterin aus dem Zimmer gekommen seien, sagte Quethlie Alexie vor Gericht.

Das frühere Playmate sei völlig verändert gewesen, nachdem es von Howard K. Stern und der Ärztin Khristine Eroshevich ins Bad gebracht worden sei, erklärte die Nanny am Dienstag. "Sie war wie betrunken", habe nicht laufen und nicht mehr richtig sprechen können und gelacht.

Was im Badezimmer vor sich gegangen sei, habe sie nicht mitbekommen, weil die Tür geschlossen gewesen sei, erklärte Alexie. Stern habe zuvor zu seiner Lebensgefährtin gesagt: "Baby, komm, wir nehmen unsere Medizin." Vor Eroshevichs Eintreffen habe Smith nicht schlafen können, sagte Alexie weiter. Anschließend habe sie den ganzen Tag geschlafen. "Mitten im Sprechen ist sie eingeschlafen." Das Kindermädchen hatte sich vor Smiths Tod um deren kleine Tochter gekümmert.

Stern, Eroshevich und der Arzt Sandeep Kapoor sollen Smith laut Staatsanwaltschaft große Mengen verschreibungspflichtige Medikamente verabreicht haben. Dabei hätten sie gewusst, dass das frühere "Playboy"-Model von Schmerztabletten abhängig war. Im Fall einer Verurteilung drohen den drei Angeklagten Haftstrafen von mehr als fünf Jahren.

Smith starb im Februar 2007 im Alter von 39 Jahren an einer Überdosis Medikamente.

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