Sa, 16. Dezember 2017

Neue Radarfallen

23.08.2010 17:04

Polizei geht mit Hightech-Geräten auf Raser-Jagd

Die Polizei macht mit neuen, in der Bevölkerung noch weitgehend unbekannten Radargeräten Jagd auf Temposünder. Allein 2009 setzte es in der Steiermark 400.000 Anzeigen. Den Vorwurf der Abzocke weist die Polizei jedoch zurück: "Es geht nur um die Verkehrssicherheit!"

Immer wieder kursieren wilde Gerüchte über neue Radarfallen - etwa als Laterne "getarnt" oder in Leitschienen integriert. Das verunsichert. Als Autofahrer möchte man schließlich wissen, womit man es zu tun hat. Doch keine Panik: All das gibt's in Österreich (noch) nicht.

Faktum aber ist: Die Zeit, als Geschwindigkeitskontrollen auf steirischen Straßen ausschließlich auf konventionelle Weise - also mittels Radarkästen, mobilen Radargeräten in Streifenwagen sowie Laserpistolen - durchgeführt wurden, ist vorbei. Der technische Fortschritt eröffnet immer neue Möglichkeiten, von denen die Exekutive nun auch hierzulande verstärkt Gebrauch macht.

  • "Multa-Boxes" (Bild) sind mobil und werden am Straßenrand aufgestellt. Diese, optisch einer kleinen Waschmaschine ähnlichen Radargeräte sind mit einem Streifenwagen verbunden, von wo aus die Daten ausgewertet werden. Wie viele dieser Geräte derzeit im Einsatz sind wollte die Polizei allerdings nicht verraten.
  • Bereits seit einigen Jahren gibt es am Wechsel (Südautobahn) eine "Section Control". Hier wird die durchschnittliche Geschwindigkeit innerhalb eines Straßenabschnitts gemessen.

von Ernst Grabenwarter, "Steirerkrone"


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