So, 17. Dezember 2017

Grausame Gewalttat

19.08.2010 11:22

Freund der Mutter gesteht Mord an Fünfjährigem

Der Mord an einem Fünfjährigen im deutschen Niedersachsen ist aufgeklärt: Der Lebensgefährte der Mutter gestand, den kleinen Julian stundenlang misshandelt und getötet zu haben, wie Oberstaatsanwalt Bernd Seemann am Donnerstag in Hildesheim erklärte. Der 26-jährige Verdächtige stand nach eigenen Angaben unter Drogen. Das Amtsgericht Hildesheim erließ Haftbefehl wegen Mordes gegen den Mann.

Die Leiche des Kindes war am Mittwoch zwischen Schutt und Müllsäcken in einem Nebengebäude seines Elternhauses aufgefunden worden. Julian sei in der Nacht zum Dienstag nach einem Martyrium gestorben, erklärte die Staatsanwaltschaft.

Der 26-Jährige habe das Kind über Stunden hinweg geschlagen, misshandelt und gedemütigt. Ein nachvollziehbares Motiv habe er in seiner Vernehmung nicht angeben können. Er habe erklärt, vor und während der Tat Amphetamine konsumiert zu haben, und gesagt, der Fünfjährige habe ihn provoziert.

Körper von Wunden und Prellungen übersät
Das Kind sei nach dem Ergebnis der Obduktion an inneren Blutungen als Folge der Misshandlungen verstorben, sagte der Oberstaatsanwalt. Als die Polizei den toten Buben fand, war dessen Körper von Wunden und Prellungen übersät.

Die Mutter war laut Behörde in der Nacht auf Dienstag, als die Tat verübt wurde, mit einem jüngeren Bruder des Fünfjährigen im Krankenhaus. Die Frau lebte in dem Haus mit dem 26-Jährigen und ihren drei Söhnen im Alter von ein, drei und fünf Jahren zusammen.

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