Mo, 11. Dezember 2017

Teures Reisesouvenir

10.08.2010 17:28

Nach rasanter Fahrt im Ausland flattern Strafzettel ins Haus

Der Urlaub am Meer kann für steirische Autofahrer oft auch unangenehme Folgen haben. Denn oftmals flattern nach den Ferien Strafmandate aus dem Ausland ins Haus. Ignorieren sei der falsche Weg, warnen Experten vom ÖAMTC, denn wer von der Polizei im Urlaubsland angehalten wird, muss mit saftigen Strafen rechnen.

Zu schnelles Fahren kommt im benachbarten Ausland oft teurer als hierzulande. Und besonders ärgerlich wird es, wenn die Strafe erst nachträglich per Brief ins Haus flattert. "Das Schreiben sollte nicht ignoriert werden. Wenn es gerechtfertigt ist, sollte die Strafe bezahlt werden", weiß Juristin Verena Pronebner vom ÖAMTC.

Schnellrichter-Verfahren möglich
Denn bei einer erneuten Reise ins Urlaubsland kann es richtig teuer werden. Pronebner: "In Italien ist ein solches Delikt nämlich erst nach fünf Jahren verjährt. Wird man von der Polizei erwischt, so muss man die doppelte Strafe zahlen." In Slowenien, Kroatien oder in der Schweiz kann es  auch passieren, dass es sogar zu einem Schnellrichter-Verfahren kommt.

Auch bei Mietautos können noch Kosten nach dem Urlaub auf einen zukommen. "Im Vertrag mit den meisten Firmen steht, dass Verkehrsstrafen und Parkgebühren dem Mieter verrechnet werden", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Die Unternehmen heben dann die Strafe via Kreditkarte ein. "Ein Kritikpunkt ist, dass Betroffene nicht informiert werden müssen", meint  Verena Pronebner.

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