Fr, 17. November 2017

Zweimal „gezündelt“

28.06.2010 11:43

Achtjähriger gibt zu, Feuer in Schule gelegt zu haben

Nach dem Brand in einer Volkschule ist ein acht Jahre alter Bub als "Zündler" ausgeforscht worden, berichtete die Sicherheitsdirektion am Montag. Er habe zugegeben, in der Schule in Kottingbrunn (Bezirk Baden) zweimal Feuer gelegt zu haben. Nach einer Brandstiftung am vergangenen Donnerstag mussten 280 Kinder evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.

Beide Feuer waren in Toilettenanlagen gelegt worden. Am Donnerstag waren neben der Polizei auch die Feuerwehren Kottingbrunn und Leobersdorf mit drei Fahrzeugen und 18 Personen zur Volksschule ausgerückt. Vom Roten Kreuz Bad Vöslau musste einem Kind Sauerstoff verabreicht werden. Grund seien Atemprobleme aufgrund der Aufregung gewesen, so die Exekutive.

Polizei ging von Brandstiftung aus
Aufgrund vorgefundener Spuren und der Tatsache, dass in der unmittelbaren Umgebung des mutmaßlichen Brandentstehungsbereiches keine elektrischen Leitungen geführt sind, hatten die Ermittler geschlossen, "dass der Brand vermutlich durch die Einbringung einer fremden Zündquelle seinen Ursprung hatte". Der entstandene Schaden wurde mit etwa 30.000 Euro beziffert.

Am Freitagvormittag wurde neuerlich ein Handtuchhalter auf einer Toilette angezündet. Durch diese Brandstiftung entstand der Sicherheitsdirektion zufolge lediglich geringer Sachschaden. Im Zuge der Ermittlungen forschten Beamte der Polizeiinspektion Leobersdorf schließlich den Achtjährigen als mutmaßlichen Täter aus.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden