So, 19. November 2017

Tribologie-Zentrum

22.04.2010 15:25

Technopol Wiener Neustadt erhält 59 Mio. Euro Förderung

Wiener Neustadt will mit einem neuen Kompetenzzentrum in die Spitzenliga der Forschung aufsteigen. Ein Fördervertrag in der Höhe von 59 Millionen Euro ist bereits unterfertigt worden und soll die Stadt zur internationalen Drehscheibe im Themenbereich Tribologie (Reibung und Verschleiß) verwandeln. Die Anzahl der Mitarbeiter am Standort wird außerdem von 80 auf 160 verdoppelt.

Das Projekt könnte Wiener Neustadt auch als Universitätsstandort aufwerten, ab Herbst dieses Jahres wird ein Master-Studiengang für Oberflächen und Tribologie angeboten. Mit dem laufenden Ausbau des Forschungszentrums, neuen Kompetenzzentren, der Ansiedlung weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen im Bereich Oberflächen und Tribologie sowie mit dem neuen Studienangebot werde sich der Technopol zu einem "Wissenszentrum internationaler Dimension" entwickeln, hofft Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Das Förderprogramm läuft über einen Zeitraum von zehn Jahren. Das Budget für die ersten fünf Jahre beträgt rund 59 Millionen Euro. Davon stellt der Bund 19,6 Millionen Euro, das Land 6,2 Millionen Euro zur Verfügung; die Länder Vorarlberg und Wien steuern insgesamt 3,6 Millionen Euro als Förderung bei. Der Rest kommt von Partnern und beteiligten Industrieunternehmen.

Neuer Studiengang wird auch berufsbegleitend angeboten
Der neue Studiengang, der im Herbst 2010 an der FH starten soll, trägt den Titel "Surface Engineering and Tribology". Es handelt sich dabei um einen österreichweit einzigartigen Studiengang, der in Zusammenarbeit mit mehreren international renommierten Forschungseinrichtungen geplant wurde. Das Studium wurde so gestaltet, dass es auch berufsbegleitend absolviert werden kann. Die am Technopol Wiener Neustadt ansässigen Forschungseinrichtungen bieten laufend auch Dissertationsstellen an, so dass für Absolventen des Masterstudiengangs der Weg zum Doktorat offen steht. Anmeldungen hierzu sind noch möglich, zudem gibt es Unterstützungsmöglichkeiten bei der Studiengebühr (siehe Link in der Infobox).

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