Fr, 24. November 2017

Teures Pflaster

25.03.2010 09:22

Die Mietpreise schnalzen immer weiter in die Höhe

Salzburg ist in Punkto Miet- und Kaufpreise einsame Spitze – leider nur was die Höhe betrifft. Denn nirgendwo in Österreich ist Wohnen so teuer wie bei uns. Laut Untersuchung der Arbeiterkammer schnalzten die Mieten in den vergangenen zehn Jahren um etwa 30 Prozent nach oben, die Kaufpreise um sagenhafte 40 Prozent.

"Seit der Jahrtausendwende sind die Wohnpreise ungebremst im Steigflug", analysiert AK-Präsident Siegfried Pichler. "Bei gleichbleibenden oder sogar sinkenden Einkommen ist das für die Salzburger Beschäftigten sehr schmerzhaft."

Permanent überprüft die Arbeiterkammer die Preise auf Basis der Wohnungsinserate. "Dass Salzburg ein teures Pflaster ist belegen auch die Zahlen der Statistik Austria", erklärt Wohnrechtsexpertin Edith Steidl. Salzburg liegt demnach beim durchschnittlichen Aufwand mit knapp über 6 Euro pro genutztem Quadratmeter vor Vorarlberg und Wien in der Preis-Tabelle.

Eklatanter Anstieg vor allem bei Kaufpreisen
Gegenüber dem Jahr 2000 sind die Preise für Eigentumswohnungen um 39,2 Prozent in die Höhe geschnellt. Am Land hingegen hält sich die Steigerung im Rahmen - gegenüber 2002 sind es plus 17,8 Prozent. In absoluten Zahlen: Kostete in der Stadt der Quadratmeter vor acht Jahren 2.036 Euro, sind es jetzt im Schnitt 2.854 Euro. Im Land Salzburg stieg der Quadratmeterpreis von 1.934 Euro (2002) auf 2.278 Euro (2009).

2009 erreichten die Mietpreise in der Stadt Salzburg einen Höchstwert von 12,38 Euro pro Quadratmeter (2002: 10,14 Euro). Auch am Land überschreiten die Mieten mittlerweile die 10-Euro-Grenze (2002: 8,37 Euro).

von Max Grill, ("Salzburger Krone") und krone.at
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