Mi, 25. April 2018

Am 13. April

09.04.2018 18:32

Rendezvous mit der Zukunft

Am Freitag geht in Graz, Leoben und erstmals auch Kapfenberg die Lange Nacht der Forschung über die Bühne. Ein Spektakel, bei dem der bestens aufgestellte Standort Steiermark seine Muskeln spielen lässt.

Es ist und bleibt die Zauberformel einer starken Wirtschaft: „F&E“ - Forschung & Entwicklung. Und traditionell haben die Steirer auf dem Sektor die Nase weit vorne. Mit einer Quote von 5,14 Prozent (berechnet wird der Anteil der F&E- Ausgaben am Bruttoregionalprodukt) sind wir das Forschungsland Nummer eins.

Am kommenden Freitag gibt es von 17 bis 23 Uhr die Möglichkeit, hinter die Kulissen des bärenstarken Standorts zu blicken. Dann geht an 34 Orten die Lange Nacht der Forschung über die Bühne, die alle zwei Jahre stattfindet. Zum ersten Mal ist heuer neben Graz und Leoben auch Kapfenberg mit im Bunde. Mehr als 230 Erlebnis-Stationen werden in den nächsten Tagen mit viel Akribie vorbereitet, um gerade auch die jüngsten Besucher für die Naturwissenschaft zu begeistern.

„Die Lange Nacht der Forschung soll den Menschen die oft komplexe Arbeit der Forscher näherbringen“, erläutert Wolfgang Pribyl, Geschäftsführer von Joanneum Research. Sein Ziel: Den Gästen einen „Dialog auf Augenhöhe“ mit den Wissenschaftern zu ermöglichen.

Den Fragen und Ideen sind in diesem Universum jedenfalls keine Grenzen gesetzt, wie schon eine Auswahl zeigt:

> Das Ludwig Boltzmann Institut für Klinisch-Forensische Bildgebung präsentiert den Prototyp eines 3D-Tatort-Scanners.

> Die FH Joanneum simuliert Cyber-Angriffe auf Flugzeuge, um Schwachstellen aufzudecken.

> Die voestalpine Schienen GmbH zeigt, wie aus Roheisen eine weltweit gefragte Premiumschiene wird.

> Die Montanuni Leoben führt ihre einzigartige Forschungsanlage zum Tunnelbau vor.

> Das Institut für Weltraumforschung stellt die nicht ganz ernst gemeinte Frage, ob Marsmännchen grüne Augen haben.

> An der FH Joanneum Kapfenberg kann man erfahren, wie es sich mit einem Roboter zusammenarbeitet.

> Im Observatorium Lustbühel gehen die Gäste mit dem Laser auf „Satellitenjagd“.

> Joanneum Research bietet einen Smoothie zur Verkostung, der das Leben verlängern soll...

Die Lange Nacht der Forschung dauert am Freitag, 13. April, von 17 bis 23 Uhr.
In Graz, Leoben und Kapfenberg sind 34 Standorte mit mehr als 230 Erlebnis-Stationen beteiligt.
Erstmals dabei: der neue Science Tower Graz mit einer Sonderveranstaltung.
Der Eintritt ist frei; Shuttlebusse verkehren gratis zwischen allen drei Städten.
Details auf: www.langenachtderforschung.at

Matthias Wagner
Matthias Wagner

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