Mi, 22. November 2017

Obst-“Kern“-Betrieb

27.10.2009 09:49

Forscher planen ein „Kernkraftwerk“ in Wolkersdorf

Hochwertige Öle sowie Aromen, aber auch Schleifmittel oder unverwüstliche Bodenbeläge – all das wollen Wissenschaftler aus Obstkernen erzeugen. "Viele Tonnen davon bleiben derzeit noch als Abfall ungenutzt", sagen die Experten. In Wolkersdorf im Bezirk Mistelbach könnte schon bald ein "Kernkraftwerk" entstehen.

"Die Natur ist eine richtige Goldgrube“, ist Hanswerner Mackwitz überzeugt. In seinen Labors hat der Diplomchemiker bereits erfolgversprechende Verfahren entwickelt, um aus simplen Obstkernen hochwertige Produkte zu erzeugen.

Mackwitz: "Bisher landeten diese wertvollen Rohstoffe nach der Verarbeitung der Früchte oft auf dem Müll." Das wollen der Wissenschaftler und sein Team ändern. Aus Kirschen-, Marillen- oder Zwetschkenkernen sollen Öle gepresst, Aromen und weitere Nährstoffe gewonnen werden. "Selbst das dabei entstehende Granulat lässt sich noch als Schleifmittel oder in Bodenbelägen nutzen", erklärt Mackwitz.

Als Standort für seine Anlage hat der Forscher den Wirtschaftspark in Wolkersdorf auserkoren. "Bis zum Frühjahr sollte die Finanzierung des Projekts endgültig geklärt sein", so Mackwitz.

von Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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