So, 22. April 2018

Attacke mit Stange

27.03.2018 13:52

Deutsche Linksaktivistin in Zug niedergeschlagen

Der 23. März 2018 wird Jutta Ditfurth wohl für immer in schmerzhafter Erinnerung bleiben, denn am vergangenen Freitag ist die Linksaktivistin und ehemalige deutsche Grünen-Politikerin in einem ICE auf der Fahrt von Frankfurt nach Freiburg niedergeschlagen worden. Tatwaffe war Ditfurth zufolge eine Metallstange, die man ihr „zweimal schnell und mit voller Wucht von hinten“ auf den Kopf geschlagen habe. Die 67-Jährige erlitt eine Gehirnerschütterung, der Angreifer entkam unerkannt.

Der feigen Attacke sei keinerlei Konflikt vorangegangen, die Schläge kamen ohne Vorwarnung aus dem Nichts, teilte Ditfurth via Facebook mit. Vielmehr dachte die Frau angesichts des „Metallstocks“ an eine Sehbehinderung des Täters. Das war er aber „definitiv nicht“, stellte das Opfer klar. Der erste Hieb habe so laut geknallt, dass „jemand versuchte, den zweiten zu verhindern“. 

Täter konnte sein Opfer „nicht leiden“
Der Schläger sei ein junger Mann gewesen, etwa 1,70 Meter groß und hellhäutig. Er trug eine rote Wollmütze und hatte einen orange-schwarzen Trolleykoffer bei sich. „Vermutlich kam er aus Marburg, denn er sagte zu Umstehenden, die ihn fragten, warum er das getan hatte, sein Zug sei schon in Marburg fünf Minuten verspätet abgefahren und er könne mich nicht leiden. Er stieg in Mannheim aus oder um“, heißt es in dem Eintrag auf Facebook weiter.

Später ergänzte Ditfurth per Twitter, dass der Mann bis zum Verlassen des Zugs von Schaffner einen Sitzplatz in der ersten Klasse erhielt ...

Ditfurth zu verwirrt, um die Polizei zu rufen
Ditfurth gab an, nach der Attacke in dem überfüllten Zug zu verwirrt gewesen zu sein, um die Polizei zu verständigen. Ein zufällig anwesender Sanitäter habe ihr eine kalte Kompresse angelegt. Die 67-jährige Deutsche setzte ihre Reise auf einem Behindertensitzplatz fort und hielt wie geplant im Freiburger Stadttheater einen Vortrag. 

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