Mi, 25. April 2018

Paris-Nizza

07.03.2018 17:37

Felix Großschartner überzeugt als Zeitfahr-4.!

Der Oberösterreicher Felix Großschartner hat am Mittwoch auf der vierten Etappe der Radfernfahrt Paris-Nizza mit Rang vier im Einzelzeitfahren über 18,40 km nach Saint-Etienne sehr stark abgeschnitten! Der 24-Jährige vom Team Bora musste sich nach 25:53 Minuten nur Wout Pouls (NED/Sky) um 20, Marc Soler (ESP/Movistar) um neun und Julian Alaphilippe (FRA/Quick-Step) um vier Sekunden geschlagen geben.

Bora-Kollege Patrick Konrad hielt als 13. mit 39 Sekunden Rückstand auch gut mit. Während der Niederösterreicher in der Gesamtwertung um zwei Positionen auf Platz zwölf vorrückte (+54 Sek.), verbesserte sich Großschartner um drei Plätze auf Rang sechs (+35). Auf den drittplatzierten Alaphilippe fehlen ihm nur neun Sekunden. Luis Leon Sanchez vom Team Astana hielt sich mit Tagesrang sieben (+28) an der Gesamtspitze, 15 Sekunden vor Poels. Das fünfte Teilstück führt am Donnerstag über 163,5 km von Salon-de-Provence nach Sisteron, inkludiert ist ein Berg der ersten Kategorie.

Großschartner: "Das Ergebnis ist der Hammer"
"Als ich die Zwischenzeiten im Funk gehört habe, dachte ich, dass die im Auto mich einfach motivieren wollen. Dass ich da heute wirklich ganz vorne bin, hätte ich nicht gedacht. Aber Zeitfahren mit so langen eher flachen Anstiegen liegen mir einfach, da war ich immer schon sehr gut", erklärte Großschartner. "In der Abfahrt habe ich nicht alles riskiert, da habe ich wohl die eine oder andere Sekunde liegen lassen. Aber das Ergebnis ist der Hammer, ich freue mich schon richtig auf die Berge, auf den Kampf Mann gegen Mann", betonte der 24-jährige Oberösterreicher.

BMC gewinnt Tirreno-Zeitfahren ++ Sky mit Froome Dritter
Die BMC-Mannschaft gewann indes andernorts das Auftaktzeitfahren des Tirreno-Adriatico. Das US-Team gewann auf dem flachen 21,5-km-Kurs in Lido di Camaiore vor Mitchelton-Scott (+ 4 Sek.) und Sky (9) mit dem trotz eines auffälligen Dopingtests startberechtigten Chris Froome. Trek mit Matthias Brändle landete auf dem achten Rang. Gesamtführender in der Einzelwertung der Radfernfahrt ist der italienische BMC-Fahrer Damiano Caruso.

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