Di, 24. April 2018

EM in Moskau

18.01.2018 22:28

Hervorragender Rang 7 für Eis-Paar Ziegler/Kiefer!

Die Olympia-Teilnehmer Miriam Ziegler und Severin Kiefer haben mit Rang sieben im Paarlauf für das beste österreichische Eiskunstlauf-EM-Ergebnis seit 1987 gesorgt. 

Das Duo war schon nach dem Kurzprogramm in Moskau auf Rang sieben gelegen und behauptete diesen Platz am Donnerstag in der Kür. 117,81 Punkte in der Kür und 181,75 Zähler insgesamt bedeuteten neue persönliche Bestleistungen. Die bisherigen Bestmarken waren bei 115,71 (Kür) und 180,60 (Gesamt) gestanden.

"Wir sind recht zufrieden mit unserer Leistung und überzeugt, dass wir uns gerade im Hinblick auf Pyeongchang sehr gut präsentiert haben", resümierte Ziegler. Die 23-jährige Burgenländerin und ihr 27-jähriger Salzburger Partner, mit dem sie in Kuchl lebt, gaben ihr Bestes zu mehreren Songs von Coldplay, und hatten aufgrund der trockenen Luft in der Halle mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen.

Seit 1987 kein besseres EM-Ergebnis
Ein besseres ÖEKV-Ergebnis als Ziegler/Kiefer hatte das Geschwisterpaar Kathrin und Christoff Beck 1987 in Sarajewo mit Rang vier im Eistanzen geholt. Für Ziegler/Kiefer startet nächste Woche die unmittelbare Olympia-Vorbereitung. "Jetzt geht die wirklich wichtige Zeit für uns los", betonte Ziegler. Laut Kiefer habe das Paar mit dem nebeneinander gesprungenen Dreifachlutz ein großes Ass im Ärmel. "Ob wir diese Höchstschwierigkeit einbauen, die nur ganz wenige Paare auf der Welt beherrschen, entscheiden wir kurzfristig", sagte der Salzburger.

Titel ging an die Titelverteidiger aus Russland
Der Titel ging an die nach dem Kurzprogramm nur auf Rang fünf gelegenen russischen Titelverteidiger Jewgenia Tarasowa/Wladimir Morosow (221,60). Sie triumphierten vor ihren Landsleuten Xenia Stolbowa/Fedor Klimow (211,01) und Natalja Sabijako/Alexander Enbert (210,18). Das französische Paar Vanessa James/Morgan Cipres (210,17), nach dem ersten Tag noch voran, schrammte denkbar knapp am Podest vorbei. Natalie Klotz landete bei ihrem EM-Debüt im Kurzprogramm auf dem 30. Rang. Ein Sturz beim dreifachen Lutz verhinderte eine bessere Platzierung. Das Finale der Top 24 blieb somit deutlich außer Reichweite. "Das war mein erster EM Auftritt, aber sicher nicht der letzte", sagte die Tirolerin

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