Fr, 20. April 2018

Stolzes „Drecksloch“

17.01.2018 11:54

Video aus Namibia macht sich über Trump lustig

Namibia ist eines der schönsten "Dreckslöcher" Afrikas - zumindest wenn es nach einem Video geht, das sich über die US-Präsident Donald Trump zugeschriebene "Drecksloch"-Äußerung lustig macht. "Es ist wirklich hart hier, aber das Drecksloch Namibia hat mehr als 300 Sonnentage im Jahr", erklärt ein Trump-Stimmenimitator in dem knapp zweiminütigen Filmchen, das wunderschöne Landschafts- und Tieraufnahmen des Landes zeigt.

"Sogar unsere Elefanten sind hoch qualifiziert, um große Mengen Scheiße abzuladen in unserem weitläufigen Drecksloch-Land", heißt es in dem am Wochenende veröffentlichten Video eines großen namibischen Betreibers von Safari-Lodges, Gondwana Collection. Auf dessen Facebook-Profil kam es seither bereits auf mehr als 700.000 Aufrufe. Auf YouTube wurde das Video mehr als 77.000-mal (Stand: Mittwochmittag) abgespielt, und auch auf Twitter zog der Clip immer weitere Kreise.

"Eines der besten Dreckslöcher"
"Guten Morgen, Trump-Amerika! Wenn Sie jemals Ihr so wunderschönes und perfektes Land verlassen wollen und zu einem richtigen Drecksloch in Afrika reisen wollen, dann würden wir Sie gerne ins Drecksloch Namibia einladen", heißt es zu Beginn des Videos mit rauer Trump-Stimme. Das Land im Südwesten des Kontinents sei "eines der besten Dreckslöcher". Selbst die Wüste Namib sei solch ein Drecksloch, dass es dort schon seit Millionen Jahren nicht mehr ordentlich geregnet habe.

Nach Berichten von US-Medien soll der Präsident bei einem Treffen mit Senatoren am vergangenen Donnerstag gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus "Drecksloch-Staaten" aufnehmen müssten. Es ging dabei um den Aufenthaltsstatus von Menschen aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Staaten. Das Weiße Haus dementierte die Berichte zunächst nicht. Trump selbst schrieb auf Twitter, es seien harte Worte gefallen, aber nicht diese.

In der früheren deutschen Kolonie Namibia leben auf einer im Vergleich zu Österreich fast zehnfachen Fläche nur 2,5 Millionen Menschen. Weite Teile des Landes sind Nationalparks, etwa die Namib-Wüste im Süden oder der bei Safaritouristen beliebte Etosha-Park im Norden.

 krone.at
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