Di, 16. Jänner 2018

Kriminalitätsanstieg

14.05.2009 15:18

62% der Österreicher kritisieren offene Ostgrenze

Immer mehr Einbrüche vor allem in Ostösterreich, und jetzt haben es unsere Politiker per Umfrage schwarz auf weiß, wer die Hauptschuld trägt: Der Ärger richtet sich gegen den Wegfall der Ostgrenze - laut "market" sehen das 62% der Österreicher als Einladung für Kriminaltouristen.

Verantwortlich für den Wegfall der Ostgrenze zeichnet die EU, die die Schengengrenzen gegenüber Ungarn, Tschechien und der Slowakei abgeschafft und so die Reisefreiheit innerhalb der EU auch nach Osten ausgeweitet hat. Genau um diese Reisefreiheit geht es in einer brandneuen "market"-Umfage über Vor- und Nachteile der EU.

62% der Österreicher sehen nämlich die Reisefreiheit als großen Nachteil und Hauptgrund für den Kriminalitätsanstieg in Österreich an.Weitere große Ärgernisse bzw. Nachteile der EU aus der Sicht der Österreicher sind die schwerfällige EU-Bürokratie, bzw. dass sich kleine Länder wie Österreich in der EU kaum durchsetzen können.Als Vorteil der EU gilt in erster Linie die gemeinsame Euro-Währung. 77% der Österreicher sind offensichtlich der Meinung, dass Österreich mit dem Euro in Zeiten der Wirtschaftskrise besser fährt.

Dass zwei von drei Österreichern die offene Ostgrenze wegen des Anstiegs der Kriminalität ein Dorn im Auge ist, bedeutet Wasser auf die Mühlen von FPÖ und BZÖ: Beide Parteien fordern die Wiederaufnahme von Grenzkontrollen.

von Peter Gnam, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden