Di, 21. November 2017

Gefräßige Biester

05.04.2009 09:14

Borkenkäfer-Alarm in den Kalkalpen

Sie leben wie im Paradies - Futter, wohin das Auge reicht und niemand, der ihnen etwas antut: Die Borkenkäfer breiten sich derzeit im Nationalpark Kalkalpen rasend schnell aus. Der Grund: Nach den Stürmen der vergangenen Jahre hat niemand die Windwürfe weggeräumt.

"Wir greifen waldbaulich normalerweise nicht in den Nationalpark ein", erklärt Forstmeister Hans Kammleitner die Vermehrung der Borkenkäfer im Nationalpark Kalkalpen. Es gab durch die Windwürfe der letzten Jahre einen Überfluss an Futter für die Schädlinge, der Befall steigerte sich innerhalb eines Jahres von 5.000 auf 30.000 Festmeter Holz.

Hoffen auf den Feind Specht
Nun gehen sie auf lebende Bäume los: "Wenn sie sich Nachbarwäldern nähern, müssen wir eingreifen. Bis dahin hoffen wir auf ihre natürlichen Feinde, die Spechte. Sie sollen sie dezimieren", hofft Kammleitner auf ein baldiges Ende der gefräßigen Schädlinge.

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