Mo, 20. November 2017

„Tüchtige“ Sammler

08.08.2008 19:19

Osttirol: Viel Ärger mit den Pilzräubern

Auch Kärntens Nachbarn, die Osttiroler, haben es mit den Pilzräubern nicht leicht. Über Sillian und den Iselsberg sind Profi-Truppen schnell im Bezirk, um alles abzuklauben, was an einen Pilz erinnert. Sie machen auch mit Gift-Schwammerln noch gutes Geld. Jetzt werden strengere Kontrollen gefordert.

Die Überwachung der Pilzverordnung liegt im Bezirk Lienz bei der Bergwacht. Osttirol-Chef Robert Niederbacher: "Wir haben weniger Befugnisse als die Polizei. Wir dürfen kein Auto stoppen, nicht in die Kofferräume schauen, wir müssen die Leute in flagranti ertappen."

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60 Kilo Pilze waren der größte Fang vor drei Jahren: "Das waren natürlich Italiener. Diese machen hier das große Geld. Die guten Pilze kommen auf die Märkte und die giftigen an die Pharma-Industrie. Da geht das Sammeln schon viel schneller, weil man nicht aufzupassen braucht."

Mit dem Sammeln verursachen diese Profis aber nicht einmal den größten Schaden. Niederbacher: "Die fahren im Nationalpark herum wie sie wollen, scheuchen das Wild auf und lassen Unmengen von Müll bei uns zurück."

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