Sa, 25. November 2017

„Fluch“ geht weiter

12.06.2008 15:10

Daniel Craig bei Bond-Dreharbeiten verletzt

Die Pannenserie bei den Dreharbeiten zum neuen Bond-Film reißt nicht ab. Zwar ist der jüngste Vorfall bei weitem nicht so spektakulär wie der versenkte Aston Martin, der bei Dreharbeiten in Italien aus dem Gardasee geborgen werden musste, doch zur Sicherheit wurde Hauptdarsteller Daniel Craig sogar in einem Krankenhaus in der Nähe Londons gebracht. Grund: Er hatte sich in den Finger geschnitten...

Wie eine Sprecherin der Produktionsfirma Eon der BBC erzählte, habe der 40-jährige Mime den Dreh aber noch am gleichen Tag fortsetzen können. Die Verletzung, die Craig sich bei einer Kampfszene zuzog, habe nicht genäht werden müssen. Die Schnittwunde wurde versorgt und soll von selbst heilen. Auch wenn Medien berichten, Craig habe bei der Szene eine Fingerspitze verloren... Erst vergangene Woche hatte sich der 007-Darsteller übrigens eine Verletzung im Gesicht zugezogen, so die Sprecherin.

Unter keinem guten Stern...
Die Dreharbeiten zu "Quantum of Solace" stehen bisher unter keinem guten Stern: Im April hatte sich ein Stuntman in Italien schwer verletzt, nachdem er gegen eine Mauer geprallt war. Kurz danach versenkte ein anderer Stuntman einen Aston Martin im Gardasee, als er bei hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkam. Bereits zu Beginn der Dreharbeiten am Gardasee hatte Petrus der Crew einen Strich durch die Rechnung gemacht: Es regnete dermaßen, dass die Aufnahmen immer wieder verschoben werden mussten, um die Kameraobjektive trocken zu halten.

Bürgermeister raste mitten in die Szene
Zuvor gab es schon Ärger an der chilenisch-bolivianischen Grenze. Die Crew dekorierte Häuser und Straßen im chilenischen Teil der Atacama-Wüste so, dass sie wie in Bolivien liegend erschienen. Das kam bei einigen Chilenen jedoch gar nicht gut an. Die Filmarbeiten mit Hauptdarsteller Craig waren in einer stillgelegten Bahnstation gerade in vollem Gange, als der Bürgermeister eines kleinen Dorfes ohne Vorwarnung mit seinem Jeep mitten in die Szene raste. Auch Anrainer protestierten gegen die "bolivianische" Dekoration, denn das Territorium zwischen den beiden Andenstaaten ist seit langem umstritten.

Allein die Dreharbeiten in Österreich fanden ohne Aufregungen statt - abgesehen von jener, dass ein "echter" James Bond in Vorarlberg weilte... Der neue Bond soll Ende des Jahres in die Kinos kommen.

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