Di, 21. November 2017

EM-Qualifikation

06.06.2008 22:32

Österreichs Handball-Damen fahren zur Endrunde

Österreichs Handball-Nationalteam der Damen hat sich am Freitagabend mit einem 36:26-Heimsieg über Italien souverän für die EM qualifiziert. Die junge Mannschaft von Trainer Herbert Müller dominierte in Telfs von Beginn an und stellte mit einer 18:4-Führung nach 25 Minuten bereits die Weichen auf Sieg. Nach dem 29:27-Sieg im Hinspiel in Salerno sind Österreichs Damen damit zum 17. Mal in Folge bei einer WM oder EM dabei.

"Ich bin sehr zufrieden und stolz auf meine Mannschaft", freute sich Müller über die erfolgreiche Qualifikation. Es war vor allem die Deckung, die im Vergleich zum Hinspiel vor sechs Tagen viel besser funktionierte. "Genau das haben wir zuletzt trainiert. Wir haben sehr aggressiv begonnen und eine herausragende Deckungsarbeit geliefert. Bis zum 18:4 war es das beste Spiel, das diese junge Mannschaft bisher gezeigt hat", so Müller weiter.

Torfrau Rusnatschenko überragend
Danach ging der Faden verloren, nachdem einige Wechsel vorgenommen worden waren. Als sich bei 25:20 unter den Österreicherinnen ein wenig Nervosität breitmachte, wechselte Müller zurück zur Grundformation. Carina Flandorfer als Aufbauspielerin in der Mitte brachte wieder Ruhe ins Spiel. Die herausragendste Spielerin war Torfrau Natalija Rusnatschenko, die bei ihrem Abschiedsspiel die Italienerinnen mit grandiosen Paraden zur Verzweiflung brachte.

Müller: "So teuer wie möglich verkaufen"
Rusnatschenko machte in ihrem 255. Länderspiel nach der Pause für Petra Blazek Platz zwischen den Pfosten und wurde im Anschluss genauso wie Beate Scheffknecht ("Newcomerin des Jahres") geehrt. Der EM-Endrunde sieht Müller mit geringen Erwartungen entgegen: "Unter den besten Europas haben wir mit dem jungen Team noch nichts verloren, so realistisch muss man sein. Wir werden uns aber so teuer wie möglich verkaufen."

Die Titelkämpfe gehen von 2. bis 14. Dezember in Skopje (Mazedonien) über die Bühne.

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