Fr, 24. November 2017

Aus Geldnot

06.06.2008 17:58

Trickreicher Steirer legt Arbeitgeber aufs Kreuz

Geldnot macht erfinderisch und im Falle eines 42-jährigen Obersteirers bisweilen kriminell: Der Außendienstmitarbeiter hatte Schulden und schädigte mit gefälschten Lieferungen seinen Arbeitgeber um rund 70.000 Euro. Erst als der Unternehmer Mahnungen an die erfundene Firmenadresse schickte - bei der es sich um den Wohnort des Mitarbeiters handelte - flog der Schwindel auf.

Der 42-Jährige aus dem Bezirk Knittelfeld soll zwischen März 2007 und Jänner 2008 für Warenlieferungen von den Bestellern unberechtigt Zahlungen kassiert und Doppelbestellungen ausgeführt haben. Schließlich kam er auch auf die Idee, Waren an Scheinfirmen - die alle seine eigene Anschrift hatten - zu bestellen. Die Waren verkaufte er an andere Firmen weiter, seinem Arbeitgeber knöpfte er mit den Schein-Geschäften rund 70.000 Euro ab.

Als der Betrug aufflog, zeigte sich der Verdächtige geständig und willigte ein, den entstandenen Schaden zu begleichen. Er wurde angezeigt.

Symbolbild

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