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Linkskurve

Beschreibung
Die Linkskurve war die Zeitschrift des Bundes proletarisch-revolutionärer Schriftsteller Deutschlands, der der Kommunistischen Partei Deutschlands nahestand. Neben dem Vorsitzenden Johannes R. Becher waren Kurt Kläber, Andor Gábor, Hans Marchwitza, Ludwig Renn und Erich Weinert als Herausgeber tätig. Verantwortlich für die Redaktion war Ludwig Renn von 1929 bis 1932. Neben Artikeln, Gedichten und Kurzgeschichten gab es die Rubriken Neue Bücher, Berichte, Mitteilungen, Glossen und Nachrichten des Vereins. Außerdem wurde ein Preissaufschreiben veranstaltet und in sechs Kategorien Preise ausgesetzt für die Formen Roman, Theaterstück, Erzählung, Reportage, Gedicht und Kurzerzählungen.Ziel war „die Herausbildung einer proletarisch-revolutionären Dichtung“. Darin wurde „Literatur auf marxistisch-theoretischer Basis diskutiert und in den Kontext des Klassenkampfs gestellt.“Die Linkskurve erschien monatlich in Berlin über vier Jahrgänge von 1929 bis 1932. Außerdem erschien Ende April 1932 ein Sonderheft zum 100. Todestag von Goethe. Das Heft kostete 30 Pfennige bzw. 3 Mark per anno. Die gleichnamige Zeitschrift Linkskurve – Magazin für Kunst und Kultur (ISSN 0179-5767) erschien zwischen 1979 und 1984 im Verlag Neue Zeit, Kiel.
Quelle: Wikipedia

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Donnerstag, 30. Juni 2022
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