Wollten einzelne Interessenvertreter bzw. von der Lobby eingelullte Politiker mit Tricks das Mercosur-Abkommen durchpeitschen, gab es dann doch einen Erfolg für das EU-Parlament, also der von der Bevölkerung gewählten Vertretung. Wenn sie Mercosur schon nicht verhindern konnten, so hat die Mehrheit der Mandatare beschlossen, dass der Pakt vom Europäischen Gerichtshof auf die Vereinbarkeit mit dem EU-Recht überprüft werden muss. Ob damit auch die hohen europäischen Standards bei Lebensmitteln, Futtermitteln und Tierwohl beachtet werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Es wäre zu wünschen, dass unsere Bauern weiter vor Importen von Fleisch, das ohne Tierwohl erzeugt wurde, bzw. Agrarprodukten, welche auf gerodeten Urwaldflächen mit Gentechnik und anderen in der EU verbotenen Chemikalien hergestellt wurden, geschützt werden. Traurig finde ich das Stimmverhalten der ÖVP-Abgeordneten (den angeblichen Bauernvertretern), welche gegen eine solche Prüfung stimmten (obwohl im österr. Parlament Mercosur abgelehnt wurde), damit der Pakt schneller in Kraft treten kann. Auch wenn damit der Mercosur-Pakt zumindest mal verschoben wurde, traue ich den schwachen Führungskräften in Brüssel nicht, ob sie nicht mit einem Taschenspielertrick doch noch früher diesen Pakt umsetzen. Denn ihre Bauern und eine unabhängige Lebensmittelversorgung sind ihnen schon lange nicht mehr wichtig.
Ing. Anton Kern, Graz
Erschienen am Fr, 23.1.2026
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